Anzeige

Wie erkennt man seriöse Forex-Broker?

Wie erkennt man seriöse Forex-Broker?

Online-Broker geben uns eine IT-Lösung, damit wir als Privatpersonen an der Börse handeln können. Wer möchte, kann für diese Transaktionen auf die Angebote einer Filialbank zurückgreifen. In den letzten Jahren haben sich aber immer mehr spezialisierte Online-Broker entwickelt, die auf spezifische Finanzinstrumente und Handelsstrategien zugeschnitten sind. Was ist beim Forex-Trading wichtig und wie finden wir einen Broker, der dazu passt?

Online-Trading – Auf den richtigen Online-Broker kommt es an. Foto: Pixabay.com

Definition – Was ist Forex-Trading?

Beim Forex-Trading handeln wir auf dem Devisenmarkt. Hier werden die Werte zweier Währungen miteinander verglichen. Dabei können wir bei guten Investitionen von dem Wechselkurs zwischen ihnen profitieren.

Wie funktioniert Forex-Trading?

Bei dem Forex-Trading bestimmen wir ein Währungspaar, zum Beispiel den US-Dollar und den Euro. Die erstgenannte Währung in diesem Paar bestimmt die Basis. Bei einem Währungspaar von EUR/USD 1,5 ist ein Euro aktuell 1,5 US-Dollar wert. Da wir für die gleiche Zahl an Euros einen höheren Wert an Dollar erhalten, können wir die so erstandene Menge an US-Dollar später mit Gewinn verkaufen.  

Anzeige
  • Beispiel: Wir spekulieren, dass der EUR an Wert verliert, aber der USD zunehmen wird. Deshalb verkaufen wir bei dem EUR/USD 1,5 100 € und erhalten dafür 150 $. Diese 150 $ können wir wieder verkaufen, wenn der Wert des Dollars gegenüber dem Euro gestiegen ist. Verkaufen wir unsere 150 $ zu einem Währungspaar-Wert USD/EUR 2, ist jeder US-Dollar zurzeit 2 € wert. Unsere 150 $ können wir nun zu 300 € umtauschen und haben damit 200 € Gewinn gemacht.

Dies ist ein simples Basis-Beispiel für das Konzept des Forex-Tradings. Den vollen Umfang kann man auf Informationsplattformen wie diesem YouTube-Kanal über Trading für Anfänger erlernen.

Anzeige
NOBELNIGHTS PLAUEN

Kriterien für die Wahl des richtigen Forex-Brokers

Auch wenn wir unsere Banken dafür nutzen können, an der Börse zu handeln, haben sich Online-Broker als günstigere und spezialisiertere Lösung entwickelt. Niels Nauhauser, ein Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale, drückt es so aus

„Eine Wertpapierorder zu den regulären Kosten einer Filialbank abzuwickeln, ist ungefähr so, als würden Sie einen Brief per Taxi verschicken.“

Insbesondere wenn wir die enge persönliche Betreuung unserer Bank nicht brauchen und selbst Hintergrundwissen zu dem Börsenhandel haben, finden wir bei den Online-Brokern die Angebote, die genau auf unsere Trading-Strategien angepasst sind. Dazu gehören auch Broker, die sich auf den Devisenmarkt konzentrieren.

Trading-Webseiten bieten Bewertungen, die die besten Forex-Broker im Vergleich auflisten. Dort kann man übersichtlich erkennen, wie sie sich unterscheiden, um das passende Angebot zu finden. Die folgenden Faktoren sind häufige Unterscheidungsmerkmale:

Anzeige

Sicherheit der Gelder & Regulierung

Die Firmendatenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) bietet uns eine Liste der Online-Broker, die in Deutschland für den Handel auf dem Börsenmarkt zugelassen sind. Diese Anbieter mit Lizenz wurden behördlich geprüft und müssen sich an die Regulierungen halten. Das betrifft beispielsweise den Fakt, dass die Gelder, die wir investieren, unabhängig von dem Kapital des Brokers gelagert werden müssen, damit sie im Bankrottfall des Anbieters an uns zurückgehen.

Kundenbetreuung

Der Service ist ein wichtiger Faktor. Ein guter Anbieter hat einen hauseigenen Kundenservice, der rund um die Uhr erreichbar ist. Hilfreich ist auch die Möglichkeit, ein kostenfreies Demokonto ausprobieren zu können. Hier erhalten wir den vollen Funktionsumfang eines Brokers und können mit den echten Kursbewegungen ausprobieren, ob uns die App liegt, ohne Geld zu riskieren.

Ob es für die Auswahl und Gestaltung der Transaktionen eine Betreuung gibt, ist von dem Anbieter abhängig. Traditionell gibt es bei den Brokern von Filialbanken die persönlichste Beratung. Bei Online-Brokern fallen diese Begleitungen weg. Stattdessen geben sie uns Werkzeuge, wie Analyse-Tools und Statistiken, mit denen wir uns selbst informieren können.

Produktangebot & Spreads

Nicht jeder Broker handelt mit den gleichen Produktangeboten. Zu möglichen Finanzinstrumenten zählen zum Beispiel:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Derivate
  • CFDs
  • ETFs
  • Forex
  • Fonds
  • Rohstoffe
  • und vieles mehr.

Auch die verfügbaren Märkte (national, international, Interbankenhandel …) und Trading-Strategien (Day-Trading, Binary Options …) werden nicht von jedem Broker abgedeckt. Wer mit Forex handeln möchte, sollte deshalb nach einem Forex-Broker mit Zugang zu dem Interbankenhandel suchen.

Auch die Spreads unterscheiden sich bei verschiedenen Brokern. Damit ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs gemeint. Kaufen wir eine Aktie über den Broker zahlen wir einen höheren Wert, als wir durch den Verkauf (zu gleichen Marktwert) zurückerhalten. Im Grunde ist der Spread also ein kleiner Aufpreis, den wir pro Kauf tätigen.

ECN, STP oder Market Maker

Es gibt Unterarten an Brokern, die nach unterschiedlichen Handelsmodellen agieren. Typische Begriffe, die wir hier finden, sind ECN, STP oder Market Maker.

Anzeige
  • ECN (Electronic Communications Network) | Der ECN-Broker verbindet die Kunden mit einem Handelsnetzwerk. Trader platzieren ihre Oder direkt im Orderbuch. Deshalb erhalten wir bei ECN-Tradern automatisch Einblick in das Orderbuch und die Markttiefe. Hier gibt es Anbieter, die keine Spreads verlangen.
  • STP (Straight Through Processing) | Der STP-Broker handelt nicht gegen den Kunden, sondern leitet die Order für Gebühren an das verantwortliche Finanzinstitut weiter. Sie verdienen an diesen Kommissionen und anhand der Spreads. Es gibt aber auch STP-Broker, die zu Teilen oder verdeckt als Market Maker agieren.
  • Market Maker | Der Market Maker bestimmt selbst die Kurse, nach denen gehandelt wird, und damit Angebot und Nachfrage. Hier ist der Verlust des Kunden der Gewinn des Brokers, weshalb Interessenkonflikte entstehen können.  

STP- und ECN-Broker eignen sich am meisten für Forex-Trading.

Handelsplattform

Forex traden wir nicht an der physischen Börse, sondern OTC (over the counter) an virtuellen Handelsplattformen. Bei dem Interbankenhandel für das Forex-Trading in Deutschland ist es ein Zusammenschluss an einzelnen Banken und Finanzinstituten (ausgenommen Zentralbanken), die den Devisenmarkt bilden.

International gibt es weitere Handelsplattformen, wie CMC Markets für das Online-Trading mit Devisen für private Marktteilnehmer und Investoren in Großbritannien. Der Broker entscheidet darüber, auf welche Handelsplattform man durch ihn zugreifen kann. Sie bestimmen zum Beispiel, wie viele Währungspaare verfügbar sind.

Fazit

Der Forex-Handel ist der Handel mit Devisen. Dabei wählen wir Währungspaare und machen anhand der Kursschwankungen Gewinne oder Verluste. Um mit Forex zu handeln, nutzen wir einen Online-Broker. Manche dieser Anbieter sind auf den Handel mit Währungen spezialisiert und bieten genau die richtigen Werkzeuge und Handelsplattformen. Mit Vergleichswebseiten können wir die Anbieter miteinander abgleichen und den passenden Forex-Broker finden.

Anzeige

vorherigen Artikel lesen

Einfache Mittel zum optimalen Wohlfühlen bei vielen Menschen

nächsten Artikel lesen

Zeugen in Plauen gesucht: Versuchter Raub im Chrieschwitzer Hang