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Kataster-, Grundbuch- und Bauämter: Das zuständige Amt für ein Grundstück finden

Zentrale Adress- und Flurstücksuche in ganz Deutschland

Ob im Vogtland, in Plauen oder anderswo: Wenn es um sogenannte „Flurstücke“ geht, ist es nicht immer leicht, das zuständige Amt zu finden. Die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner kann zeitaufwändig und kompliziert sein. Das lag lange Zeit vor allem daran, dass keine deutschlandweite Lösung zur Verfügung stand, mit der sich online die jeweilige Behörde herausfinden ließ. Glücklicherweise ist das mittlerweile anders.

Kataster-, Grundbuch- und Bauämter: Das zuständige Amt für ein Grundstück finden. Foto: envato
Kataster-, Grundbuch- und Bauämter: Das zuständige Amt für ein Grundstück finden. Foto: envato

Über die Website geoindex.io lassen sich über 300 Katasterämter, über 500 Grundbuchämter und mehr als 4400 Bauämter schnell und unkompliziert finden. Alles, was dafür nötig ist, ist die Eingabe einer Adresse oder eines Flurstücks. Innerhalb von Sekunden stehen dann die Kontaktdaten der zuständigen Behörde bereit – inklusive Telefon, Fax und E-Mail. Zudem lassen sich Liegenschaftskarten, Flurstückgeometrie und mehr als PDF-Dokument herunterladen.

Das ist sowohl für Privatpersonen praktisch, wenn diese beispielsweise ein Grundstück verkaufen oder kaufen oder auf dem eigenen Grund bauen möchten. Immobilienmakler, Bauunternehmen und Planungsbüros nutzen den Dienst ebenfalls gerne. Ihre Arbeit wird schließlich durch eine schnelle und effiziente Suche erheblich erleichtert.

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Vorteile gegenüber regionalen Lösungen

Im Gegensatz zu regionalen Lösungen bietet die zentrale Suchfunktion eine Lösung für ganz Deutschland. Regionale Portale wie der Serviceportal Zuständigkeitsfinder aus Baden-Württemberg leisten zwar auch gute Dienste, sind aber auf die betreffenden Regionen beschränkt.

Die bundesweite Suchlösung macht es überflüssig, nach lokalen Portalen zu suchen, die für den betreffenden Bereich gute Ergebnisse liefern. Insbesondere wenn sich jemand – ob beruflich oder privat – mit mehreren Grundstücken in unterschiedlichen Gegenden auseinandersetzen möchte, spart Geoindex Zeit, da es nicht nötig ist, sich zuerst in verschiedene Systeme einzuarbeiten.

Alle relevanten Daten wie beispielsweise Kontaktdetails und Geodaten sind an einem Ort gebündelt. Dies reduziert den Aufwand erheblich und macht die Bearbeitung von Anfragen effizienter. Die zentrale Plattform sorgt somit für eine einheitliche und nahtlose Nutzererfahrung in ganz Deutschland.

Vergleich mit internationalen Lösungen

Ein Blick über die Grenzen Deutschlands hinaus zeigt, dass in anderen Ländern ebenfalls zentrale Plattformen zur Grundstückssuche vorhanden sind. So gibt es in den USA beispielsweise das sogenannte „Public Access to Court Electronic Records“ (PACER) System, welches neben Grundstücksthemen noch viele weitere Informationen liefert. In Großbritannien bietet „Land Registry“ Informationen zu Grundstücken und deren Eigentümern.

Was Geoindex jedoch einzigartig macht, ist die Kombination von Grundbuch-, Bau- und Katasterämtern in einer einzigen Plattform. Dies bietet einen umfassenden Überblick und erleichtert die Suche erheblich. Anders als regionale Lösungen in Deutschland und anderen Ländern ermöglicht die Plattform eine landesweite Suche und spart damit Zeit und Aufwand für den Nutzer.

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Der nächste Schritt wäre eine Plattform auf internationaler Ebene

Eine Plattform auf internationaler Ebene wäre nach der landesweiten Suche der nächste logische Schritt. So wäre es möglich, über Grenzen hinweg nach Informationen zu Grundstücken zu suchen.

Allerdings haben nur sehr wenige Privatpersonen Bedarf für eine solche Plattform. Sie würde daher in erster Linie internationalen Investoren und großen globalen Unternehmen dienen. Aus diesem Grund ist nicht damit zu rechnen, dass eine solche Plattform für die breite Masse in naher Zukunft zugänglich sein wird. Mit der deutschlandweiten Suche wurden bereits viele gute Möglichkeiten geschaffen und die Suche nach Informationen rund um konkrete Grundstücke wurde deutlich vereinfacht.

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