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Sind Kryptowährungen nicht mehr relevant?

Zukunft Krypto – Wohin die Reise geht

Nicht nur in Plauen machen sich zunehmend mehr Menschen Gedanken um ihre Altersabsicherung. In Zeiten, in denen klassische Anlageprodukte wie Sparbuch, Festgeldkonto und Co. aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik keine lohnenswerte Rendite mehr einbringen, sind Alternativen gefragt.

Bitcoin – Die wohl bekannteste Kryptowährung der Welt. Foto:pixabay.com

Neben Aktien und Edelmetallen stehen auch Kryptowährungen im Mittelpunkt der Überlegungen vieler Sparer und Kleinanleger. Doch die Meinungen zu den digitalen Währungen sind geteilt und gehen weit auseinander. Befürworter sehen Kryptowährungen als dezentrales Zahlungsmittel der Zukunft, Kritiker hingegen verweisen auf die hohe Volatilität von Bitcoin und Co. und zweifeln an einem langfristigen Siegeszug. Sind Kryptowährungen also noch relevant oder verlieren sie zunehmend an Bedeutung?“

Bestrebungen den Kryptomarkt zu regulieren nehmen zu

Auch der Vogtlandkreis ist noch immer fest im Griff der Corona-Pandemie, aktuell (Stand 15.11.21) sind es 6313 aktive Corona-Meldefälle im gesamten Kreisgebiet, alleine auf Plauen fallen 1838 Fälle. Lange Zeit machte es den Anschein, dass gerade die globale Pandemie den Kurs vieler Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, in die Höhe schnellen ließ. Lag der Bitcoin Kurs vor der Krise noch bei rund 10.000 Euro, konnte er im Mai dieses Jahres einen neuen Höchststand von etwa 60.000 Euro verzeichnen. Doch seit Mitte 2021 ist eine gegenläufige Bewegung zu beobachten, vor allem China wird für diese Entwicklung verantwortlich gemacht, die kommunistische Regierung verhängte einen kompletten Verbot von Kryptotransaktionen im Land der Mitte. Dass eine solche Entscheidung auch globale Auswirkungen hat, ist selbstverständlich, viele Anleger wurden durch die chinesischen Maßnahmen verunsichert, und das zu Recht. Immer mehr Länder, Staaten und Banken versuchen den eigentlich dezentralen Kryptomarkt zu regulieren, was viele Vorteile von, und somit auch das Interesse in Kryptowährungen langsam dahinschmelzen lässt.

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Vom Zahlungsmittel zum Anlageobjekt

Zu Beginn wurden Kryptowährungen nicht als Anlageobjekte angesehen, sondern vielmehr als eine einfache Möglichkeit, dezentrale Transaktionen zu tätigen, bei denen externe Vermittler wie Banken oder andere Finanzdienstleister nicht benötigt werden. Zahlungen, die schnell und ohne Bankgebühren auf globaler Ebene durchgeführt werden können, sind gerade in Zeiten des Internets eine sehr sinnvolle und verbraucherfreundliche Alternative zu Überweisungen oder Kartenzahlungen. Schnell hat sich aber gezeigt, dass die wenigsten Personen, die Kryptowährungen kaufen, diese auch tatsächlich für Transaktionen nutzen. Der überwiegende Teil nutzt Bitcoin, Ethereum und Co. viel mehr als vermeintlich renditestarkes Investitionsobjekt. Angesichts der enormen Kurssteigerungen ein nachvollziehbarer Entschluss. Doch ob in Zukunft ein ähnlicher Wertzuwachs zu beobachten sein wird, ist ungewiss.

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NOBELNIGHTS PLAUEN

Alternative Coins ins Auge fassen

Wer dennoch spekulieren möchte und Kryptowährungen als langfristige Geldanlage in sein Anlageportfolio mit aufnehmen möchte, sollte sich gründlich über einzelne Währungen informieren und vor allem auch alternative Kryptowährungen, sogenannte Altcoins, mit in Betracht ziehen. Viele dieser kleineren Kryptowährungen stehen noch am Anfang ihres Hypes und können eine ähnliche Entwicklung hinlegen, wie es der Bitcoin seit seinem Beginn getan hat. Anstatt nun relativ teuer in Bitcoin einzusteigen, kann man etwa für einen festgelegten Betrag beispielsweise Dogecoin kaufen. Nach mehreren Jahren relativer Stagnation konnte sich die ursprünglich als Persiflage auf Bitcoin und Co. erschaffene Kryptowährung Mitte dieses Jahres nicht zuletzt durch Äußerungen des Tesla-Chefs Elon Musk enorm zulegen. Momentan liegt der Dogecoin Kurs bei ca. 20 Cent und stellt somit eine sehr geringe Einstiegshürde dar. Wie sich der Dogecoin in den kommenden Jahren entwickeln wird, bleibt aber reine Spekulation.

Fazit

Es bleibt abzuwarten, wie die Zukunft von Kryptowährungen aussieht. Festhalten kann man zweierlei Dinge: Zum einen ist die Bereitschaft, mit Kryptowährungen zu bezahlen noch sehr gering, was vor allem an der hohen Volatilität der digitalen Währungen liegt. Zum anderen trägt die Verunsicherung bei Anlegern, ausgelöst durch das Krypto-Verbot in China und die Bestrebungen anderer Regierungen den Kryptomarkt zu regulieren, dazu bei, dass weniger Geld in Kryptowährungen investiert wird. Noch  sind Kryptowährungen zwar keineswegs gänzlich irrelevant, der große Hype scheint nun aber erst einmal vorbei zu sein. 

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