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Foto-Trends 2017: Von “Ussies” bis zu Polaroids

Spätestens seit den anhaltenden Siegeszügen von Smartphones, der sozialen Medien und digitaler Foto- und Drucktechniken durchlebt die Fotografie eine ihrer wohl größten Revolutionen: Niemals zuvor wurden so viele Fotos geschossen und niemals zuvor sprossen derart viele neue Trends aus dem Boden. Wir geben einen Überblick über eine ebenso spannende wie skurrile Zeit für Fotografie und ihre aktuellen Trends.

Social Media und Smartphones geben den Takt vor

350 Millionen Fotos werden pro Tag (!) bei Facebook hochgeladen – und das sind nur Zahlen von 2013 für nur einen einzigen Social-Media-Kanal. Keine Frage, dass in Anbetracht dieser Unmengen die heutigen Trends – vor allem für Jugendliche – von Facebook und Co. vorgegeben werden. Wer dabei glaubt, dass Selfies der letzte Schrei seien, irrt gewaltig: “Belfies”, “Bifies” und “Ussies” sind nicht minder populär.

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Während es bei einem “Belfie” (aus englisch “bottom” und “selfie”) darum geht, den eigenen Po möglichst knackig abzulichten, rücken “Ussies” gleich die ganze Clique (abgeleitet vom englischen “us”) in den Fokus. “Bifies” haben wiederum ganz und gar nichts mit der gleichklingenden Wurstmarke zu tun, sondern bezeichnen Selfies im Bikini.

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Fotobücher und andere individuelle Druckprodukte

Dass auch im Facebook-Zeitalter noch analoge Ausdrucke gefragt sind, zeigt ein weiterer Trend: Denn besonders schöne Schnappschüsse lädt man nicht nur bei Facebook oder Instagram hoch. Stattdessen werden Fotos immer häufiger als Geschenke zu besonderen Anlässen oder für individuelle Deko-Elemente in der Wohnung ausgedruckt: Allen voran Fotobücher, Poster oder Kalender sind gefragter denn je. Dank der digitalen Fotografie und der Möglichkeit, die Bilder einfach selbst als Fotobuch, Poster oder gar Handyhülle zu gestalten, können individuelle Fotodruckprodukte ohne den aufwendigen Gang zur Druckerei erstellt werden.

Polaroids sind zurück!

Im Zuge einer allgemeinen Retrobegeisterung sind auch Sofortbildkameras als Gegenbewegung zu der durch Facebook ausgelösten Bilderflut ganz groß im Trend. Polaroid-Liebhabern geht es darum, einzigartige Bilder zu schaffen, besondere Momente einmalig einzufangen und zu bewahren anstatt pausenlos auf den Auslöser des Smartphones zu hämmern. Eine sofortige Nachbearbeitung ist ebenso wenig möglich wie die automatischen Verschönerungseffekte von Kamera-Apps – das verleiht den Bildern in Zeiten des fotografischen Perfektionismus eine ganz andere Authentizität.

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Man muss nicht extra erwähnen, dass Polaroidfotos immer auch Unikate sind. Wie auch beim Fotobuch oder den Wandbildern ist mit Polaroids zudem eine verstärkte “Tendenz zum Haptischen” verbunden. Es ist vielen (Hobby-) Fotografen demnach immer noch wichtig, ein Bild in der Hand zu halten, anstatt nur digitale Fotos auf SD-Karten und Festplatten zu horten.

So verkauft die Firma Polaroid, deren Name zum Synonym für Sofortbildkameras wurde, nach Jahren der Krise und Insolvenz ihre Produkte wieder weltweit in 100 Ländern. Wer die Polaroid-Optik mag, aber nicht auf die Vorzüge der Digitalfotografie und das Teilen über Social Media verzichten möchte, findet im Apple App-Store inzwischen auch eine Polaroid-App namens Swing. Diese ermöglicht das Zusammenstellen kurzer Video-Clips in Polaroid-Optik.

2017-06-13

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