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So wird Plauens Campus aussehen

Schloss-Ruine wird wieder aufgebaut

Das Geheimnis um den Entwurf des geplanten Campus auf dem Amtsberg in der Innenstadt von Plauen ist am Montag gelüftet worden. Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) stellte das Projekt im Helios-Vogtlandklinikum der Öffentlichkeit vor.

Der Freistaat investiert in das Vorhaben gut 15 Millionen Euro. Den künftigen Campus für die Staatliche Studienakademie bilden zwei Gebäude und zwei Türme. Die Verantwortlichen haben bei der Planung darauf geachtet, die frühere Struktur des im Krieg zerstörten Schlosses wieder zu integrieren. So wird beispielsweise die Schloss-Ruine Teil des Campusgebäudes in dem der Mehrzwecksaal und die Bibliothek untergebracht werden sollen. Besonders interessant: Das Eingangsportal in der Ruine wird wieder der Haupteingang werden. Vor dem Neubau wird es einen großzügigen Schlosshof geben. Die ebenfalls ins Projekt eingebundenen Reste der Schlossarkaden werden hier dann Akzente setzen.

Neue Stadtsilhouette entsteht

Plauen erhält mit dem Bau ein neues Wahrzeichen. Die beiden Türme und die Campus-Gebäude werden die Stadtsilhouette verändern und quasi die Spitze der Stadt im Zentrum werden. Das ehemalige Amtsgericht, wo bis 2007 auch die Justizvollzugsanstalt untergerbacht war, wird das zentrale Gebäude der Studienakademie. Hier werden sich die Seminar-, Labor- und Verwaltungsräume befinden. Eine Parkanlage auf dem Plateau runden den Campus ab.

„Durch die Investitionen des Freistaates Sachsens erblüht der Schlossberg Plauen zu neuem Leben. Die einzigartige Lage des neuen Campus ist nicht nur für die Studienakademie Plauen und den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Vogtland eine Bereicherung. Auch die Innenstadt von Plauen erhält durch die wiedererrichtete Schlosssilhouette eine erhebliche Aufwertung des Stadtbildes. Dies wird nicht nur uns erfreuen, sondern auch unsere Kinder und Enkelkinder - möglicherweise als zukünftige Studenten auf dem Schlossberg“, sagt Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland.

"Mit dem neuen Campus, dessen Neubau sich an der historischen Kubatur des Schlosses orientiert, mit der Herrichtung des alten Amtsgerichtsgebäudes und dem Abriss der ehemaligen Justizvollzugsanstalt wird die Plauener Innenstadt enorm aufgewertet werden, ein neuer Akzent sozusagen über den Dächern der Stadt gesetzt", sagt Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer.

Einzug im Jahr 2017 geplant

Nachdem in den letzten Jahren bereits verschiedene Abrissarbeiten auf dem Gelände durchgeführt wurden, soll im kommenden Jahr damit begonnen werden, das Gefängnis abzureißen. Die Sanierung des Amtsgerichtsgebäudes werde dann Ende 2014 starten, heißt es. Im darauffolgenden Jahr beginne der Aufbau des Neubaus. Immer mit dabei sind auch Archäologen, die das Erdreich genau untersuchen. Bis 2017 sollen laut aktuellen Planungen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung wird in der Zeit die Terrassen unterhalb des Schlosses sanieren.

Bisher werden die Studenten in einem städtischen Gebäude an der Melanchthonstraße unterrichtet. Im neuen Campus sollen 400 junge Menschen lernen – 100 mehr als jetzt. (mar)

2013-11-05



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