Theaterinnenraum wie ein “Schweizer Käse”

Voll im Zeit- und Kostenplan


Die laufenden Bauarbeiten im Theater gehen bestens voran. Der 3. Bauabschnitt lässt den Zuschauerraum momentan allerdings wie einen Schweizer Käse wirken. Grund sind die Löcher in der Stahlbetondecke für die Lüftungsauslässe, die freie Sicht auf den darunter liegenden Keller lassen. Unter jedem der ab September eingebauten neuen Sitze befindet sich dann ein Lüftungsauslass.

 

“Dies sind aber erst einmal die Vorbereitungen, der Einbau der neuen Lüftungsanlage erfolgt erst mit dem 4. Bauabschnitt im kommenden Jahr. Damit wird die alte Anlage erst einmal noch weiterbetrieben”, erläutert Architekt Wolfgang Schmiedel. Dies hänge mit den Förderungen zusammen. Beide Abschnitte kosten insgesamt rund 800.000 Euro, man “liegt absolut im Kostenrahmen”, sagt Schmiedel. Im jetzigen Bauabschnitt wird bis September frisches Parkett im Zuschauerraum verlegt, der 1. und 2. Rang folgen im kommenden Jahr. Laut Technischem Direktor Andreas Krötzsch ist das aber kein Problem: “Die neuen Stühle sind allesamt schnell ausbaubar.” Allerdings werden einige Stühle wegfallen, bald gibt es 36 Sitze weniger als vorher. Verzichtet wird auf Plätze, von denen schlechte Sicht auf die Bühne herrscht. “Die Aktion Stuhlpatenschaft läuft weiter”, wirbt PR-Frau Carolin Eschenbrenner. Bislang haben 170 Stühle einen Paten gefunden, insgesamt gibt es 436 Stühle. Neben den Stühlen gibt es Änderungen bei den Geländern und den Brüstungen, anstatt roter Samtbezüge glänzen diese bald in Messing. Der erste und zweite Bauabschnitt wurde 2009 für rund 480.000 Euro realisiert. Bei diesen wurde die kleine bühne saniert sowie deren Fassade hergerichtet. Außerdem wurden zwei Überdachungen im Hof des Theaters gebaut. (ce/pl)

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2010-06-30

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