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SVV Plauen holt vor heimischer Kulisse drei Punkte

Fünfter Spieltag der zweiten Wasserballliga Ost

Am vergangenen Wochenende wurde im Plauener Stadtbad der fünfte Spieltag der zweiten Wasserballliga Ost durchgeführt. Am Samstagnachmittag lieferten die Plauener unter den Augen von etwa 200 Zuschauern gegen die Reservemannschaft der SG Neukölln II eine souveräne Leistung ab und sicherten durch einen 16:10- Erfolg (4:1; 4:2; 5:2; 3:5) zwei Punkte.

Am Sonntagvormittag fanden ähnlich viele Wasserballfans den Weg ins Stadtbad. Gegen die Wasserfreunde Spandau 04 II wurde ihnen eine dramatische Wasserballvorstellung geboten die mit einem 10:10 (2:1; 4:1; 3:6; 1:2) unentschieden endete. Somit sammelten die Schützlinge von Trainer Jörg Neubauer nur drei der vier geforderten Meisterschaftspunkte ein, was aber die Tabellenführung der Vogtländer nicht gefährdet.

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Als klarer Favorit stiegen die Plauener am Samstag gegen das Team der SG Neukölln II ins Wasser. Die Berliner, die als Tabellen siebenter ins Vogtland reisten, traten mit überwiegend B-Jugendlichen an. Coach Neubauer beschreibt: „Uns stehen junge motivierte Sportler gegenüber, die mit ihrer Agilität und Spritzigkeit überzeugen. Wir müssen von Beginn an konzentriert spielen um das erste Viertel nach den Feiertagen nicht zu verschlafen.“

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Das gelang den Gastgebern recht gut. Bereits nach 40 Sekunden gingen die Plauener durch Rico Horlbeck in Führung und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 8:3 aus. Auch im Dritten Viertel agierten die Plauener ruhig und ließen nur wenig Gegentreffer zu. Neubauer: „Im Vergleich zu vergangenen Spielen waren im Verteidigungs- und Konterspiel deutliche Fortschritte zu sehen. Wir konnten einen Großteil der Centeranspiele abfangen und die Neuköllner auskontern. Dagegen waren das Überzahl- und bewegliche Angriffsspiel die Schwachpunkte, die wir in Zukunft noch stärker bearbeiten müssen.“

Die Schlüsselszene des Wochenendes ereignete sich 14 Sekunden vor Schluss beim Stand von 16:10. Plauens torgefährlichster Spieler Christian Unger, er erzielte vier Treffer für sein Team, wurde wegen unsportlichem Verhalten von den Unparteiischen des Wassers verwiesen und war somit auch für das Sonntagsspiel gesperrt.

Das wurde um 11.00 Uhr angepfiffen. Die Wasserfreunde Spandau 04 II, die am Vortag gegen den SV Zwickau unglücklich mit 18:16 verloren hatten, setzten alles daran den Ausflug nach Sachsen nicht punktelos beenden zu müssen. Neubauer beschreibt: „Gegen die Spandauer wird es sicherlich noch härter als gegen Neukölln. Auch sie spielen mit einer jungen Mannschaft die sich taktisch, technisch und konditionell auf einem sehr hohen Niveau befindet. Sie reagieren sehr schnell und sind gut aufeinander eingespielt. Die Spandauer werden es uns sicher nicht so leicht machen wie die Neuköllner. Erschwerend kommt hinzu dass Christian Unger gesperrt ist und somit nicht am Spiel teilnehmen darf.“

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch der 2:1 für die Gastgeber endete. Erst im zweiten Viertel konnten sich die Plauener bis auf 6:2 absetzten. Kurz vor der Halbzeitpause fing sich Führungsspieler Rico Horlbeck seine dritte Rausstellung ein und musste sich den Rest des Spiels vom Beckenrand ansehen. Seine Mannschaftskameraden sprangen für ihn ein, konnten aber die deutliche Führung nicht halten. Als beim Spielstand von 9:6 Mitte des dritten Viertels auch Centerverteidiger Christian Schneider des Wassers verwiesen wurde gingen dem Trainer langsam die Führungsspieler aus. Die letzte Viertelpause wurde beim Spielstand von 9:8 eingelegt, sodass den Mannschaften und den Zuschauern ein spannender letzter Spielabschnitt bevorstand. Beide Kontrahenten spielten sehr offensiv, sodass es zu vielen Torschüssen kam. Plauens Keeper Richard Noak strahlte auch in diesem hektischen Treiben die nötige Ruhe aus und hielt seine Jungs oftmals durch glänzende Parade und saubere Abspiele im Spiel. Nichtsdestotrotz gelang den Spandauern 13 Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleichstreffer, sodass sich die Mannschaften die Punkte teilen.

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Coach Neubauer resümiert: „Leider haben wir es nicht verstanden den komfortablen Vorsprung bis zum Ende zu verteidigen. Trotz des Punktverlustes haben wir ein hervorragendes Wochenende gespielt. Jeder hat gezeigt was in ihm steckt und war bereit für den Erfolg der Mannschaft alles zu geben. Auch als es am Ende knapp wurde und immer weniger Spieler auf der Bank saßen, dachte keiner ans Aufgeben sondern nur ans kämpfen. Gegen eine Mannschaft wie Spandau 04 kann man über jeden Punkt froh sein. Nun werden wir uns voll auf den Ostdeutschen Wasserballpokal konzentrieren, der nächste Woche in Berlin stattfindet.“

Der SVV Plauen führt die Tabelle weiter mit 13:1 Punkten vor der SG Wasserball Dresden an. Am Kommenden Samstag findet die erste Runde des Ostdeutschen Wasserballpokals in Berlin statt. Dort kämpfen die Plauener gegen den SC Wedding II ums weiterkommen. (few)

2012-01-17

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