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Strecken-Elektrifizierung | Sachsen-Franken-Magistrale rückt in die Ferne

Laut neuesten Meldungen ist die Finanzierung der Streckenelektrifizierung Reichenbach-Hof auf der Sachsen-Franken-Magistrale weiterhin ungeklärt. Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) wirft Bund und Bahn Versäumnisse vor. Im Mai 2008 hatte er für den Fahrplanwechsel Ende 2012 noch die ersten elektrisch angetriebenen Zugverbindungen auf dieser Strecke in Aussicht gestellt.

Bei den jetzt vom Bund geplanten Konjunkturspritzen sollte ein Schwerpunkt auch auf die Investitionen in die Schieneninfrastruktur gelegt werden, fordert Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD). Nach Jurks Auffassung ist im Bereich der Schieneninfrastruktur ein besonders großer Investitionsstau vorhanden: „Für die Realisierung der wichtigsten Projekte werden deutschlandweit etwa 35 Mrd. Euro benötigt.

Diesem immensen Bedarf stehen zurzeit Jahresraten von nicht einmal einer Mrd. Euro für Neu- und Ausbaumaßnahmen gegenüber. Wenn hier nicht rasch und konsequent umgesteuert wird, droht dem System der Kollaps.“

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Neben dem vordringlichen Elektrifizierungs-Lückenschluss zwischen Bayern und Sachsen und der Elektrifizierung der sogenannten Niederschlesischen Magistrale stehen die Projekte Geithain – Chemnitz, Dresden – Görlitz, Cottbus – Görlitz sowie Plauen – Bad Brambach- Grenze CZ/D auf der Prioritätenliste des Freistaates.

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„Eines ist Fakt: Zwischen Reichenbach und Hof wird es zum Fahrplanwechsel 2012 keinen elektrischen Zugverkehr geben. Hier hat Verkehrsminister Jurk bewusst falsche Ankündigungen verbreitet“, so der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Sven Morlok. (ce)

03.11.2008

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