Plauen als JVA-Standort im Gespräch

Justizsprecher nennt Plauen als potentiellen Standort

  120710 JVA-Neubau Plauen ist als Standort für einen eventuellen Gefängnis-Neubau im Gespräch. Die Justizministerien in Thüringen und Sachsen wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Da Ende des Jahres das Männer-Gefängnis in Chemnitz-Kaßberg geschlossen wird, planen beide Länder den Bau einer gemeinsamen Justizvollzugsanstalt (JVA).

Ostthüringen hat Bedarf an Männerhaftplätzen, sagt Matthias Lau vom sächsischen Justizministerium. Plauen hat sich bereits als Standort für einen möglichen Neubau beworben. Zwei mögliche Flächen stehen in der Stadt zur Verfügung. Zum einen gibt es eine geeignete Baufläche in Kauschwitz und zum anderen wäre noch genügend Platz im Industriegebiet Oberlosa, sagt Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer.

Lau macht Plauen Hoffnung. „Eine Entscheidung über einen Standort eines eventuellen JVA-Neubaus ist noch nicht getroffen. Städte, die sich um die Errichtung einer JVA auf ihrem Gebiet bemüht haben, werden später aber in jedem Fall als potenzielle Standorte in die anzustellenden Überlegungen einbezogen.“ Beworben hat sich als Standort unter anderem auch Zwickau. Entstehen könnte eine JVA mit rund 500 Gefangenen und 400 Mitarbeitern. (mr)

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2010-07-12

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