Philips Plauen: Produktionsverlagerung unumgänglich

Individuelle Lösungen für Mitarbeiter

In einem Gespräch mit Mitgliedern der Geschäftsleitung von Philips Automotive haben sich am Mittwoch Sachsens Staatssekretär Fiedler, Landrat Lenk und Plauens Oberbürgermeister Oberdorfer über den aktuellen Planungsstand bei Philips Plauen informieren lassen und Optionen für die Zukunft diskutiert.

Manfred Kwade, der bei Philips global für das Geschäft mit Autolampen verantwortlich ist, war für den Termin extra nach Plauen gekommen. Gemeinsam mit Werksleiter Gerhard Liebscher gab er einen kurzen Überblick über aktuelle Trends im globalen Markt und hob besonders die zunehmende Bedeutung kostengünstiger Anbieter aus Fernost im Wettbewerb hervor. Vor diesem Hintergrund bekräftigte das Unternehmen, dass die geplante Verlagerung der H4-Produktion von Plauen ins polnische Pabianice unumgänglich sei, unterstrich aber auch den festen Willen, für die Betroffenen nach Möglichkeit Lösungen zu finden, die ihrer persönlichen Situation bestmöglich gerecht werden.

Als Beleg führte das Unternehmen an, dass es inzwischen bereits gelungen sei, für ein Drittel der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuelle Lösungen zu finden. Gemeinsam haben die Gesprächspartner verschiedene Optionen für die Zukunft des Standorts erörtert und sich auf regelmäßige Gesprächstermine für die Zukunft verständigt. „Wir werden die weitere Entwicklung intensiv verfolgen und auch zukünftig keine Chance ungenutzt lassen, uns mit allen politischen Mitteln für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Plauen einzusetzen“, resümiert Staatssekretär Fiedler nach dem Gespräch. (pl)

2010-10-15

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