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Neue Revierstruktur der Polizei im Vogtland – Stellenabbau geht weiter

  Polizei Plauen Mit dem Beginn des neuen Jahres wird sich die Polizei im Vogtland und in Westsachsen grundlegend neu formieren. Von bislang elf eigenständigen Revieren bleiben nurmehr fünf übrig. Das sind die Reviere in Plauen, Auerbach, Zwickau, Aue und Werdau, teilt die Polizei mit.

Für den Bürger meist unbemerkt werden sich ab dem 1. Januar 2009 große und kleine Dienststellen sozusagen spinnennetzartig verflechten. Die Vorbereitungen zu diesem „Mammutprojekt“ liefen mehrere Monate auf Hochtouren, immer wieder musste in Details nachgebessert werden – eine wahrhafte „Sisyphusarbeit“, meint Dieter Kroll, Präsident der Polizei Südwestsachsen.

„Entstanden ist ein ausbalanciertes Gleichgewicht. Jeder nachträgliche Eingriff erfordert das Nachjustieren im Ganzen. Für Aktionismus ist kein Raum.“, so Kroll. Die Reform kommt nicht von ungefähr: seit 2006 sind bei der Polizeidirektion Südwestsachsen insgesamt 54 Stellen eingespart worden, in den nächsten zwei Jahren fallen weitere 101 dem Rotstift zum Opfer. Ein adäquates Reagieren ist unabdingbar, so Kroll weiter:

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„Der Stellenabbau innerhalb der Sächsischen Polizei zwingt uns dazu, über Kompensationsmodelle nachzudenken. Hinzu kommt ein fachlich begründeter Optimierungsbedarf, der als Innovationsstau der ersten Phase der Polizeireform (2005) hängen geblieben ist. Unsere Antwort war die Bündelung der Ressourcen in fünf Großrevieren“. (mr)

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30.12.2008

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