Heimatgeschichtsforscher und Ortschronisten treffen sich in Plauen

Das Historische Archiv des Vogtlandkreises in Plauen organisiert am Samstag, den 7. März 2009, von 9.30 bis 14.30 Uhr, wieder einen Erfahrungsaustausch der Heimatgeschichtsforscher und Ortschronisten aus ganz Sachsen. Dieser widmet sich hauptsächlich den sächsischen Reformen Mitte des 19. Jahrhunderts, diesmal unter dem Motto „Erste Gemeindewahlen in Sachsen vor 170 Jahren“.

Im Jahr 1839 fanden in allen sächsischen Dörfern erstmals Wahlen zu einer Gemeinde-vertretung statt. Dies geschah auf der Grundlage der Landgemeindeordnung von 1838, die den Gemeinden einen Teil der bisher von der Grundherrschaft (meist Rittergüter oder Ämter) ausgeübten Verwaltungsbefugnisse übertrug. Diese Form der dörflichen Selbstverwaltung wurden anfangs natürlich von der Regierung begleitet, weshalb Wahl und Einsetzung der neuen Gemeindeverwaltung noch unter Aufsicht der Obrigkeit stattfanden.

Am 7. März werden weitere aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt. Den Forschern bleibt darüber hinaus aber noch genügend Zeit zum individuellen Erfahrungs- und Gedankenaustausch und zur Besichtigung einer kleinen Ausstellung des Archivs zum Thema „Erste Gemeindewahlen in Sachsen vor 170 Jahren“. (mr)

12.02.2009

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