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Festival Mitte Europa: Über 30.000 Besucher erlebten 79 Veranstaltungen

Mit 79 Veranstaltungsprojekten und über 30.000 Besuchern, bei einem voraussichtlichen ausgeglichenen Jahresabschluss endete die 17. Ausgabe des grenzüberschreitenden „Festival Mitte Europa“.

Diese Auswertung traf das Kuratorium in seiner heutigen Sitzung im Landratsamt des Vogtlandkreises in Plauen. Festivalleiter Thomas Tomaschke ordnete den diesjährigen Veranstaltungsreigen mit klassischer Musik, Jazz, Folklore, Literatur, Theater, Symposien und Workshops in die Erfolgsgeschichte des Festivals ein, das vor 17 Jahren in dem kleinen vogtländischen Ort Mißlareuth begann.

Philosophie des Festivals, getragen vom Freistaat Sachsen, Freistaat Thüringen und der Tschechischen Republik ist zum einen, Kleinode in der Vierländerregion vertraut und bekannter zu machen und zum anderen Spielstätten im Einklang mit der Veranstaltung für den Besucher zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

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In diesem Jahr gestalteten Künstler aus 15 Ländern das Festivalprogramm, das mit dem Eröffnungskonzert am 15. Juni in Tirschenreuth begann und am 03. August auf dem Marktplatz im tschechischen Kadan endete. „Es gelang wiederum eine Vernetzung der verschiedenen Kunstgenres, die neben Konzerten und Ausstellungen auch Workshops anboten, bei denen sich vor allem Jugendliche aus dem Vierländerraum kennen lernen und austauschen können“, lobt Landrat Dr. Lenk als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender solche Projekte wie der Marionetten-Workshop, die Projekte Instrumentenbau in Markneukirchen und Dorfkultur in Wiedersberg, der Sommerkurs Klavier in Plauen und auch die Gesangsmeisterklasse in Mißlareuth. Der Theaterherbst im Oktober in Usti nad Labem rundete das Festivaljahr ab. Lenk: „Jedes einzelne Projekt des Festivals trug dazu bei, den Blick in den Jahrhunderte alten gemeinsamen mitteleuropäischen Kulturraum zu untersetzen.“

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Auf der Tagesordnung stand auch der Rechenschaftsbericht für 2007 und die vorläufige Bilanz für 2008. Es wurde deutlich, dass sich wie in den Vorjahren der Kampf um die notwendigen Finanzmittel und die daraus resultierende Programmgestaltung auch für 2009 fortsetzen wird. „Wir brauchen eine zeitnahe Beurteilung der Bilanz als Grundlage für die Planung 2009“, forderte der Landrat von den Förderern, die mit ihrer finanziellen Zusage für die Fortsetzung des Festivals Verantwortung tragen. Noch ist der Haushalt 2009 nicht fertig gestrickt und es wird deutlich, dass man auf die Finanzbremse tritt. Wo letztendlich der Rotstift anzusetzen ist, war heute noch nicht erkennbar.

Der Vorschlag des Sächsischen Staatsministerium für Kunst und Wirtschaft, durch eine Kooperationsvereinbarung für verbesserte mittelfristige Rahmenbedingungen zu sorgen, war ein positives Signal in Vorbereitung der 18. Auflage dieses in der Bundesrepublik herausragenden grenzüberschreitenden Kulturprojektes.

In den vergangenen 17 Jahren wurde das Kulturfestival mit rund 1.500 Veranstaltungen und über 500.000 Besuchern nicht nur das größte, sondern auch eines der erfolgreichsten deutschen Kulturfestivals, an denen 70 sächsische, bayerische, tschechische Kommunen entlang der 400 Kilometer langen deutsch-deutschen und deutsch-tschechischen Grenze beteiligt waren.

Das Kuratorium machte in seiner Sitzung heute deutlich, dass das Festival 2009 wieder in traumhaften Landschaften, malerischen Schlösschen, Burgen, Klöstern, Scheunen, Kirchen, Marktplätzen und Pfarrhöfen mit renommierten deutschen und internationalen Künstlern stattfinden wird. (mr)

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04.12.2008

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