CDU-Plauen fordert schnelle Entscheidung beim Landratsamtstandort

Der CDU-Stadtverband Plauen fordert wie bereits schon im Dezember vergangenen Jahres von allen handelnden Personen sowohl von der Landkreisverwaltung, als auch von der Stadtverwaltung Plauen klare und nach vorn orientierte Maßnahmen zu Etablierung des Landratsamtes in Plauen.

Dazu gehört vordringlich, dass die Stadtverwaltung Plauen die Sicherung und vertragliche Bindung der Immobilie Horten im Zentrum vorantreibt. Dazu gab es kürzlich die erste Befassungen im städtischen Gremium, aus Sicht des Stadtverbandes reichlich spät, aber nicht zu spät. Wenn Plauen etwas für seine oberzentrale Funktion tun will, dann muss schleunigst dieses Problem zu klären sein.

Der Vogtlandkreis ohne bisherigen zentralen Sitz, hat eine nicht unerhebliche Summe an zusätzlichen Verwaltungskosten durch die Dezentralität jährlich zu stemmen, die für Investitionen besser Verwendung finden könnte. Mit der Kreisreform und der Festlegung von Plauen als Kreisstadt für den Vogtlandkreis sollen diese Kosten wegfallen. Durch die Verwaltungsreform soll die Aufgabenzusammenfassung für die kommenden Jahre unter dem hauptsächlichen Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung in Sachsen erreicht werden.

Auf historisch gewachsene Strukturen zu verweisen, ist schon deshalb nicht sachgerecht, weil wir in zukunftsfähigen Strukturen die Verwaltungen neu ausjustieren müssen. Das dabei Bürgernähe eine große Rolle spielt, ist nicht zu bestreiten. Deshalb ist zu prüfen, wie Bürgerbüros einzurichten sind. Natürlich ist uns bewusst und diesen Prozess erlebt im Moment jede Verwaltungseinheit, sind bei Reduzierungen der Verwaltungen nicht gleichzeitig die Immobilien reduzierbar.

Eine leistungsfähige Verwaltung darf aber nicht ausschließlich an der vorhandenen Immobiliensituation festgemacht werden. Die logische Folge wäre eine Einschränkung der Handlungsfähigkeit für zukunftsfähige Struktureinheiten. Bei abnehmenden Finanzausstattungen müssen wir uns als Region gemeinsam überlegen, wie Gelder in Investitionen und nicht in dezentrale Verwaltungsstrukturen ausgegeben werden. Beharren auf Dinge, die zentral besser zu organisieren sind, sollte dabei keine Rolle spielen, so der Plauener Frank Heidan (CDU). (mr)

10.02.2009

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