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Haushalt: Was tun bei Kalkablagerungen?

Verdunstentes Wasser lässt Kalk entstehen

 

Waschmaschine-TrommelWeiße Rückstände an Gläsern nach dem Spülen, verkalkte Küchengeräte und Ablagerungen am Wasserhahn - je nach Wasserhärtegrad haben Haushalte mehr oder weniger mit Kalkablagerungen zu kämpfen. Diese sind zwar lästig, glücklicherweise jedoch nicht gesundheitsschädigend.

Plauener können sich glücklich schätzen: Der Gesamthärte des Wassers beträgt hier nur 6.1° dH. Damit gilt es als weich. Doch auch bei weichem Härtegrad entstehen nach einiger Zeit Kalkablagerungen. Mit den folgenden Tricks bleiben Armaturen, Geschirr und Geräte kalkfrei.

Spül- und Waschmaschine regelmäßig entkalken

Während Kalkablagerungen an Wasserhähnen und auf den Armaturen gut sichtbar sind, fallen sie bei Großgeräten wie Spülmaschine oder Waschmaschine erst auf, wenn die Wäsche bzw. das Geschirr nach dem Spülen weiße Rückstände aufweist. Damit erst gar keine Kalkablagerungen entstehen, sollte man zu den richtigen Produkten greifen und regelmäßig entkalken.

So gibt es zum Beispiel Geschirr-Reiniger von Somat, die Spezialsalz für die Spülmaschine enthalten - für den geringen Wasserhärtegrad in Plauen ist diese Pflege absolut ausreichend. Das gleiche gilt für Waschmaschine und Waschmittel: Nur bei extrem hartem Wasser ist es hilfreich, bei jedem Waschgang zusätzlich Wasserenthärter hinzuzufügen.



Generell gilt: Spül- und Waschmaschine sollten mindestens alle drei Monate entkalkt werden. Hierfür greift man zu handelsüblichen Entkalkern oder zu Hausmitteln wie Zitronensäure. Letztere ist besser geeignet als Essig, da sie weder Gummi noch Silikon angreift. Flusensieb und Waschmittelschublade sollten vor dem Entkalken gründlich gesäubert werden. Zum Entkalken werden etwa hundert Gramm kristalline Zitronensäure in zwei Litern Wasser aufgelöst und anschließend in das Waschmittelfach gegeben. Als Waschprogramm zum Entkalken der Waschmaschine eignet sich zum Beispiel ein verlängerter Hauptwaschgang.

Alleskönner Zitronensäure

In der Dusche kann man Kalkflecken leicht vorbeugen, indem man nach jedem Duschen das Wasser mit einem Fensterabzieher von den Seitenwänden entfernt und am Ende mit einem Tuch trocken reibt. Des Weiteren sollten Wasserhähne und Armaturen regelmäßig mit Zitronensäure behandelt werden.

Was Kaffeemaschine und Wasserkocher angeht, sollte man die Wasserreste immer ausschütten, denn so bildet sich Kalk weniger schnell. Nichtsdestotrotz müssen auch diese Haushaltsgeräte regelmäßig entkalkt werden - entweder mit handelsüblichem Entkalker oder mit Zitronensäure. Auch hier ist von Essig oder Essigessenz abzuraten, da beides die Dichtungen bzw. das Chrom angreift.

Kalkhaltiges Leitungswasser ist nicht gesundheitsschädigend

Zwar müssen Haushalte in Gebieten mit hoher Wasserhärtegrad ihre Geräte öfter entkalken, das örtliche Leitungswasser kann jedoch problemlos getrunken werden. Kalk ist nicht gesundheitsschädigend, im Gegenteil. Er enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, die wichtig für den Körper sind. Deshalb kann kalkhaltiges Wasser sogar der Nahrungsergänzung dienen und je nach Region mehr Mineralstoffe beinhalten als im Handel erhältliches Mineralwasser. (foto:pixabay.com/creativegen)

 

2019-09-03



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