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Vorsperre Werda auf neustem Stand der Technik

Feierliche Inbetriebnahme nach Sanierung

Die Sanierungsarbeiten an der Vorsperre der Talsperre Werda im Vogtlandkreis sind fast vollständig abgeschlossen. Nach zweijähriger Bauzeit konnte diese heute (Dienstag, 19. Juni 2012) wieder in Betrieb genommen werden.

Aus diesem Anlass hatte die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen zu einer feierlichen Inbetriebnahme eingeladen. Geschäftsführer Dr. Hans-Ulrich Sieber bedankte sich bei den Projektverantwortlichen, Ingenieurbüros und Baufirmen für die geleistete Arbeit. „Unser Ziel ist es, Talsperrenwasser von guter Qualität bereitzustellen. Durch die Sanierung der Vorsperre werden wir die Rohwasserqualität in der Trinkwassertalsperre Werda langfristig stabilisieren können.“

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Die Vorsperre war 100 Jahre in Betrieb und nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik. Bei der Sanierung wurde ihr Damm um 1,45 Meter erhöht, so dass er jetzt 13,50 Meter hoch ist. Das entspricht einer Wassertiefe von rund 11 Metern und schafft ein Fassungsvermögen von 0,6 Millionen Kubikmetern.

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Der beschädigte Grundablassturm wurde abgerissen und ein neuer errichtet. Auch der Grundablass selbst musste erneuert werden. Dabei wurde in das alte Grundablassgewölbe ein neues Rohr eingezogen und der Ringraum verpresst. Die Hochwasserentlastungsanlage mit Brücke ist ebenfalls neu. Derzeit werden noch Restarbeiten am Umleitungsstollen durchgeführt. Außerdem müssen die Baugrube noch verfüllt und die Baustelleneinrichtungen abgebaut werden. Die Sanierung kostete insgesamt etwa 3,7 Millionen Euro.

Die Vorsperre Werda staut den Geigenbach bei Schöneck im Vogtland. Sie wurde 1910 in Betrieb genommen. Die Vorsperre wurde gebaut, um das zufließende Wasser vorzureinigen, bevor es in die Hauptsperre gelangt. (ltv)

2012-06-21

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