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SPD schlägt vor: Städteverbund Plauen-Oelsnitz

Kritik am Entwurf des Landesentwicklungsplanes

Die SPD-Fraktion im Plauener Stadtrat hat sich umfangreich zum Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP) geäußert. In sechs Punkten hat die Partei Dinge des Konzeptes herausgestellt, die aus SPD-Sicht vor der Abstimmung geändert werden müssen.

So fordert Fraktionsvorsitzender Rainer Maria Kett schriftlich vom Innenministerium unter anderem, die Differenzierung zwischen der Entwicklung von Oberzentren und Städten der Metropolregionen aufzuheben.

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“Plauen ist gleichberechtigt als zu entwickelndes Oberzentrum festzuschreiben. Es kann nicht sein, dass perspektivisch die oberzentralen Aufgaben für das Vogtland von Zwickau, Gera und Hof wahrgenommen werden”, so Kett und zudem schlägt er vor: Die Städte Plauen und Oelsnitz sollten als Städteverbund mit oberzentralen Funktionen entwickelt werden.

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In Oelsnitz kommt der Vorschlag nicht so gut an. Zwar gebe es Punkte, wo beide Städte zusammenarbeiten könnten, einen Verbunde will Oelsnitz aber nicht eingehen. “Wir bleiben eigenständig”, sagt der designierte Oberbürgermeister Mario Horn.

Bildung und Infrastruktur sind weitere Punkte, die kritisch angemerkt werden. Die SPD spricht sich zudem dafür aus, dass alle Fraktionen eine gemeinsame Erklärung zum LEP verabschieden sollten. (mr)

2012-02-27

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