Showmaster der Late Night ist „unvorbereitet“

Publikum fühlte sich gut unterhalten

  070610 Late Night Die einen waren ganz neugierig zum ersten Mal da, die anderen aber waren Stammgäste der Vogtland Late Night Show. Nicht ganz so viele wie zu den letzten Ausgaben waren gekommen, aber die Jugendherberge „Alte Feuerwache“ war trotzdem gut gefüllt.

Moderator Uwe Brückner begann seine Show im Kapuzen-Pullover und in kurzen Hosen. Im Mund ein Joint. Der selbst ernannte Langschläfer erklärte das Motto „Spielen auf Gras“ zum Thema des Abends. Brückner wollte auf seine ganz eigene Weise auf die WM einstimmen. Im Stand up gratulierte er dem VFC Plauen zum erreichten Platz sechs. Dass der Fußball-Regionalligist aber auf Rang sieben abschloss, musste Wilfried Hub aus dem Publikum nachschieben. Der VFC-Präsident und Herausgeber des Vogtland-Anzeigers war als prominenter Gast geladen. Brückner wollte wissen, ob Hub das Abseits erklären könne. „Wenn der Linienrichter die Fahne hebt, dann ist Abseits“, konterte Hub.

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Die Themen des Abends waren der City-Tunnel Leipzig, die Griechenland-Pleite, der Krieg in Afghanistan und der Ölteppich im Golf von Mexiko. Den vorbereiteten Einspieler dazu hatte Brückner aber fast vergessen. „Ich bin unvorbereitet und das wird sich so schnell auch nicht ändern“, begründete er seine gelegentliche Schwäche, den berühmten roten Faden aufrecht zu halten. Unklar, ob vielleicht auch der vermeintliche Joint bereits seine Wirkung entpuppte. Leicht ins Schwitzen kamen alle Damen, als der Showmaster eine „Spitze Prinzessin“ aus dem Publikum castete. Diese will Brückner am Wochenende bei der Wahl zur neuen Spitzenprinzessin mit auf die Bühne stellen.

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Lautstark begleitet wurde die Late Night von der Andreas Ernstberger Band, die beim Publikum bestens ankam. Ebenso wie der Gastauftritt der Plauener Band „333“. Das sehr amüsante Trio stellte sein aktuelles Album vor und bot auch eine a-capella Kostprobe. Bestens unterhalten fühlten sich an diesem Abend die beiden jungen Plauenerinnen Annelie Michael und Doreen Winkler. Sie waren zum zweiten Mal dabei. Ihr Fazit: „Es war gut und lustig.“ (mr)

2010-06-08

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