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Plus an betrieblichen Ausbildungsverträgen im Vogtland

Chancen auf Ausbildungsplatz waren nie besser

Die Chancen für Jugendliche, einen Ausbildungsplatz zu finden, waren 2012 im Vogtland überdurchschnittlich gut. Diese Diagnose lässt sich mit einem deutlichen Plus an betrieblichen Ausbildungsverträgen im Bereich der IHK Regionalkammer Plauen belegen.

Konkret wurden gegenüber dem Vorjahr 12,5 Prozent mehr an betrieblichen Ausbildungsver-trägen in der IHK in Plauen eingetragen. Insbesondere die Branchen Metall/Elektro, Nah-rung/Genuss sowie der Bereich Kreditgewerbe/Versicherungen haben mit bemerkenswerten Zuwächsen zu diesem Erfolg beigetragen. Ein vergleichender Blick auf die gesamte Region Südwestsachsen ergibt bei den betrieblichen Ausbildungsverträgen ein leichtes Minus von etwa 2 Prozent. Unter diesem Aspekt verdient die Ausbildungsleistung der vogtländischen Unternehmen eine besondere Anerkennung. Es sei insbesondere den Anstrengungen der Verantwortlichen in den Unternehmen zu ver-danken, dass die Ausbildungsverträge in dieser Anzahl abgeschlossen worden sind.

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In den letzten Jahren war es augenscheinlich, je weniger Bewerber zur Verfügung stehen, desto mehr Aufwand haben die Unternehmen, um die geeigneten Jugendlichen für ihr Unternehmen zu gewinnen. Auch wenn diese Erkenntnis immer häufiger dazu führt, die Einstellungskriterien zu überdenken, sind Ausbildungsplätze nicht immer zu besetzten. Zum Beispiel hatte die Ar-beitsagentur Plauen im Oktober 2012 noch über 90 freie Ausbildungsstellen in ihrem Vermitt-lungsangebot und konnte bei statistischer Betrachtung im zurückliegenden Beratungsjahr 1,5 Ausbildungsstellen für jeden Bewerber anbieten.

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Trotz dieses rechnerischen Überangebotes, das die IHK auch in den nächsten Jahren erwar-ten, wird nicht jeder Bewerber/Bewerberin seine/ihre gewünschte Ausbildung beginnen können. Neben dem Angebot und der Nachfrage beeinflussen selbstverständlich noch weitere Faktoren die Entscheidung zum Eintritt in die Berufswelt.

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz waren noch nie besser. Wer seinen Berufswunsch entsprechend in den Beruf starten möchte, sollte das Anforderungsprofil für diesen Beruf ken-nen und vor allem daran arbeiten, es auch zu erfüllen, teilt die IHK mit. (ihk)

2012-12-27

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