Plauen plant Bewerbung um Gefängnisneubau

OB schreibt an Justizministerium

 

Wie zur Stadtratssitzung bekannt wurde, wird sich Plauen um den Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt bewerben. Nach der geplanten Schließung der Haftanstalt auf dem Chemnitzer Kaßberg, das Plauener Gefängnis wurde bereits 2007 geschlossen, könnte es nun zu einem Neubau einer Justizvollzugsanstalt an einem verkehrstechnisch günstigen Standort in Ostthüringen oder Westsachsen kommen.

 

Darauf verständigten sich die Justizminister der beiden Bundesländer. Nachdem in Thüringen bereits zwei Gefängnisse geschlossen wurden ist eine heimatnahe Inhaftierung in der Region nicht mehr möglich. Für eine gute Resozialisierung ist dieser Umstand aber wichtig. Nach der Schließung des Plauener Gefängnisses im Jahre 2007 wurde damals schon eine Ausgleichsforderung laut.

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Denn auch ein Gefängnis bietet Arbeitsplätze und ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht uninteressant für eine Stadt. Somit soll der Gedanke wieder aufgegriffen werden. Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer wird sich diesbezüglich in einem Brief an Sachsens Justizminister Martens wenden. (ce)

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2010-02-28

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