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Plauen beim „Tag der Städtebauförderung“ dabei

Ausstellung zur Städtebauförderung

Rathaus PlauenPlauen beteiligt sich am 21. Mai in diesem Jahr zum ersten Mal am „Tag der Städtebauförderung“. Die Ausstellung zur Städtebauförderung im neuen Landratsamt (ehemals Horten) auf der Bahnhofstraße ist von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. Bürgerinnen und Bürger haben hier Gelegenheit, sich über Fördermöglichkeiten und Wissenswertes zur Städtebauförderung zu informieren.

Ab 10.30 Uhr werden 45-minütige Stadtspaziergänge durch das Quartier „Schlossberg“ angeboten. Treffpunkt ist vor dem neuen Landratsamt. Der erste Rundgang beginnt 10.30 Uhr, der zweite 12.00 Uhr. Gegen 10.00 Uhr findet die Eröffnung des Platzes an der Bergstraße statt.

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Das gemeinsam von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Partnern getragene Projekt für einen „Tag der Städtebauförderung“ soll die Bürgerbeteiligung in Städtebauförderung und Stadtentwicklung stärken und Projekten in kleineren Gemeinden, Mittel- und Großstädten ein Forum bieten. Das Format gibt es deutschlandweit.

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Kerstin Schicker, Fachbereichsleiterin Bau und Umwelt blickt dem Tag optimistisch entgegen: „Die Stadt Plauen wird in einer Ausstellung die verschiedenen Förderprogramme der Städtebauförderung darstellen und darüber informieren. Zudem wird es einen Stadtspaziergang durch das Quartier Schlossberg geben. Dort sollen die wesentlichen Maßnahmen besichtigt werden, die über die Städtebauförderung realisiert werden konnten.“

Treppenanlage am Hradschin fertig

Die Treppe am Hradschin, gern genutzte Verbindung zwischen Bergstraße und Hradschin, kann nach zehn Monaten Bauzeit nun wieder benutzt werden, Baubeginn war im August 2015. Entstanden ist eine neue Treppen-Konstruktion aus Stahlbeton mit Granitstufen. Die Eröffnung mit Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer im Rahmen des „Tags der Städtebauförderung“ findet morgen, 21. Mai, um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist die Bergstraße.

Die Herstellungskosten für die Gesamtmaßnahme beläuft sich derzeit auf 750.000 Euro. Auch die Herstellungskosten des Treppenbauwerkes einschließlich des neugestalteten Umfeldes der Treppe sowie die Kampfmittelsicherung in Höhe von ca. 590.000 Euro sind hier beinhaltet. (Treppe ohne alles 490.000 Euro, Straße 160.000 Euro, Kampfmittelräumung, Nebenleistungen und Ausrüstung 100.000 Euro).

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Hinzu kommen noch Planungs- und Gutachterkosten, die hier nicht unerheblich waren, da das Baufeld genau betrachtet werden musste. Rund 140.000 Euro wurden für die Straßenplanung, Planung Ingenieurbauwerk, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Baugrund, Bauleitung, SiGe Koordination, Bauleitung und Prüfgebühren als Baunebenkosten notwendig. Die Gesamtbaumaßnahme wird zu zwei Dritteln der förderfähigen Kosten durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen bezuschusst.

Baustart war im August 2015, das Bauende ist für Juli 2016 geplant. Die ausführende Firma und ihre Nachunternehmer haben alles möglich gemacht um zum Tag der Städtebauförderung die Treppe fertigzustellen. Wenige Restleistungen werden noch in den kommenden Wochen erledigt, unter anderem die Beschichtung des Geländers.

„Der Bau dieser Treppe war eine Herausforderung, sie ist ein hoch anspruchsvolles Ingenieursbauwerk und muss in die vorhandene Bebauung eingliedert werden“, sagt Tiefbauamtsleiter Steffen Ullmann. „Die Arbeiten waren sehr umfangreich, gebaut wurde in einer engen Lücke zwischen zwei Gebäuden. Bei der Detailplanung zur Treppenanlage zeigte sich, dass die unmittelbar angrenzende Bebauung spezielle technologische Abläufe und Maßnahmen erfordert. Sehr anspruchsvoll waren im Baufeld der Verbau und Sicherungsarbeiten. Aber auch die Stahlbetonarbeiten, die durch die Enge des Baufeldes und die unmittelbare Nähe der anschließenden Bebauung Umsicht und Sorgfalt erforderten, waren sehr aufwendig und schwierig.“

Die Treppenanlage überwindet einen Höhenunterschied von runden 6,40 Meter. Die vorhandene Treppe bestand aus einem geraden Treppenlauf mit einem Zwischenpodest. Den seitlichen Abschluss zu den Nachbargrundstücken bildeten jeweils zwei Stützwände.

„Das Bauwerk war über 100 Jahre alt, wurde zwischen 1907 und 1910 errichtet“, so Steffen Ullmann. Ursprünglich sollte die Treppenanlage saniert werden, aber die Ergebnisse der Bauwerksuntersuchung zeigten Schäden im Bereich der Fundamente, Stützwände und Treppenwangen. „Der dort eingesetzte Mörtel hatte nicht mehr die notwendige Festigkeit, dadurch war die Treppe nicht mehr sicher. Jetzt ist eine neue Treppen-Konstruktion entstanden, aus Stahlbeton mit Granitstufen mit drei Zwischenpodesten.“

Die Treppenanlage ist Teil des Stadtumbaugebietes „Schlossberg“ (Programmteil Aufwertung). Ein Schwerpunkt dabei ist die Verbesserung der Erreichbarkeit und der inneren Erschließung im Sinne der „Stadt der kurzen Wege“. Um zu prüfen, ob man möglicherweise auf Sanierung bzw. Treppe insgesamt verzichten könnte, wurden im Januar 2014 zwischen 7 und 18 Uhr die Passanten gezählt. In den elf Stunden nutzten rund 1.000 Personen die Treppenanlage. Auf den Gesamttag gerechnet bedeutet das ca. 1200 Personen. Damit wird die Notwendigkeit als Verbindungsweg zur Innenstadt deutlich. (pl/mar)

2016-05-20

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