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124 Ausbildungsstellen im Vogtland noch unbesetzt

Regionale Wirtschaft sucht Nachwuchs

AA PlauenIm Vogtland sind 36 Jugendliche noch immer auf der Suche nach einer Lehrstelle. Auf der anderen Seite sind 124 Ausbildungsstellen zwischen Klingenthal, Plauen und Reichenbach auch noch nicht besetzt, teilt die Agentur für Arbeit Plauen mit.

Die Wettbewerbsfähigkeit und der Erfolg der vogtländischen Unternehmen hängen auch künftig von der Qualifikation und Ausbildung der Mitarbeiter ab. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Unternehmen ihren Fachkräftebedarf durch eigene Ausbildung sichern. Dennoch wird es zunehmend schwieriger, die Ausbildungsplätze mit den passenden Bewerbern zu besetzen.

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Bewerberanstieg um fast 20 Prozent

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Von Oktober 2013 bis September 2014 haben sich insgesamt 1.457 Mädchen und Jungen bei der Agentur für Arbeit Plauen gemeldet und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beraten lassen. Das waren fast 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ihnen standen insgesamt 1.730 Ausbildungsstellen, rund 6 Prozent mehr als im Vorjahr, zur Auswahl gegenüber.

„Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist für junge Menschen im Vogtland weiterhin gut. Insgesamt gesehen entfallen rein rechnerisch auf einen Lehrstellenbewerber 1,19 Ausbildungsstellen“, resümiert Plauens Agenturchefin Helga Lutz in ihrer Jahresbilanz zum Ausbildungsmarkt. „Ende September waren 36 Jugendliche noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer Alternative zur Ausbildung.“

„Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen.“
Agenturchefin Helga Lutz

124 Ausbildungsstellen konnten zum Ende des Beratungsjahres nicht besetzt werden. „Die Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Auf der anderen Seite gibt es gleichzeitig noch Jugendliche, denen der Übergang von Schule in Ausbildung nicht sofort gelingt. Aber auch diese jungen Menschen werden gebraucht, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Die regionale Wirtschaft sucht junge Fachkräfte.“

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Mit den noch 36 unversorgten Jugendlichen werden in der Berufsberatung in individuellen Einzelgesprächen andere Ausbildungsmöglichkeiten oder entsprechende Alternativen geprüft und besprochen. „Mit den Jugendlichen, die bisher noch keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, sind wir im Gespräch und beraten sie auch zu Alternativen. Mit unseren Partnern in den Kammern werden wir den Jugendlichen bis Jahresende gute und passende Angebote unterbreiten können“, ist sich Lutz sicher. (mar)

2014-11-04

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