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Polizei-Report Plauen-Vogtland: Unfallflucht und Flucht vor Kontrolle aufgedeckt

Der Polizei‑Report Plauen‑Vogtland vom 15. Mai 2026

In den vergangenen Tagen kam es im Vogtland zu zwei besonderen Vorfällen: Ein Fahrer flüchtete nach einem Unfall, während ein anderer vor der Polizei davonraste. Dank aufmerksamer Zeugen und raschen Polizeieingreifens konnte jedoch schnell Klarheit geschaffen werden.

Unfallflucht dank Zeugen aufgeklärt in Reichenbach

Am Donnerstagabend kam es auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants an der Rosa-Luxemburg-Straße in Reichenbach zu einem Vorfall, der zunächst als Unfallflucht in die Bücher einging. Ein 64-jähriger Mann parkte seinen Renault neben einem Fiat, als er beim Ausparken mit seinem Auto gleich zweimal gegen den geparkten Renault stieß. Nach kurzer Begutachtung des Schadens stieg der Fahrer aus, ließ den Unfallort jedoch unerlaubt hinter sich.

Zeugen, die den Vorfall beobachteten, notierten sich das Kennzeichen und informierten umgehend die Polizei. Dank dieser Hinweise konnten die Beamten den Flüchtigen auf der Dr.-Külz-Straße antreffen. Bei der darauffolgenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Ukrainer einen Atemalkoholwert von 1,52 Promille aufwies.

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Die Polizisten brachten ihn daraufhin zur Blutentnahme in ein Krankenhaus, sicherten seinen Führerschein und leiteten Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ein. Der Schaden am Fiat beläuft sich auf rund 4.000 Euro, während der Renault mit etwa 500 Euro zu buche schlägt.

Unter Alkoholeinfluss vor Polizei geflüchtet in Rodewisch

In Rodewisch suchten Polizeibeamte am Donnerstagabend Kontakt zu einem Autofahrer, der sich einer Kontrolle entziehen wollte. Als die Beamten auf der Wernesgrüner Straße einen Audi anhalten wollten, beschleunigte der Fahrer stattdessen und floh mit hoher Geschwindigkeit. Bei dem Versuch, zu wenden, verpasste der 22-Jährige die Einfahrt in die Wiedenberger Straße und landete stattdessen auf einer angrenzenden Grünfläche, wo die Polizei ihn schließlich stoppen konnte.

Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht nur mit einem Atemalkoholwert von 0,62 Promille am Steuer saß, sondern auch keine gültige Fahrerlaubnis besaß und der Audi nicht versichert war. Darüber hinaus hinterließ er durch sein missglücktes Wendemanöver Flurschäden in Höhe von 200 Euro und einen Schaden von 2.000 Euro am eigenen Fahrzeug. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die durch das Fahrverhalten des Audi-Fahrers gefährdet wurden, sich im Polizeirevier AuerbachKlingenthal unter der Telefonnummer 03744 2550 zu melden.

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