Vier Hektar Vegetationsbrand sorgen für B173-Sperrung
Seit dem frühen Abend sind zahlreiche Feuerwehren im Einsatz, um einen Vegetationsbrand in Meßbach bei Plauen zu bekämpfen. Die Lage ist unübersichtlich und erfordert umfangreiche Löscharbeiten.

Seit 18:18 Uhr sind die Feuerwehren im Bereich des Touristenwegs in Meßbach aktiv. Vor Ort sind die Berufsfeuerwehr Plauen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Straßberg-Neundorf, Stadtmitte und Thiergarten. Unterstützung erhält das Team durch die Freiwillige Feuerwehr Oelsnitz mit einem Großtanklöschfahrzeug.
Update 01:00 Uhr – Großeinsatz im „Schwarzen Holz“: Ab etwa 7 Uhr sollen voraussichtlich drei Hubschrauber die Brandbekämpfung aus der Luft unterstützen. Sie werden Löschwasser aus der Talsperre Pirk aufnehmen und über dem Brandgebiet abwerfen. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr konnte eine stärkere Ausbreitung des Feuers bislang verhindert werden. Die Löscharbeiten am Boden werden parallel weitergeführt.
Einsatzkräfte kämpfen im unwegsamen Gelände: 120 Kräfte im Einsatz
Aktuell haben sich die Flammen auf eine Fläche von etwa vier Hektar ausgedehnt. Über 120 Feuerwehrleute engagieren sich in vier Einsatzabschnitten, wobei die schwierige Zugänglichkeit des Geländes eine Herausforderung darstellt. Die Brandbekämpfung erfolgt weitgehend zu Fuß, während die Wasserversorgung durch das Ausrollen und Verlängern von Schlauchleitungen sichergestellt wird. Zur Luftlageerkundung ist eine Drohnenstaffel der Johanniter im Einsatz. Polizei und Rettungsdienst sind ebenfalls vor Ort.
Die oberste Priorität der Einsatzkräfte liegt derzeit darauf, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Aufgrund der Löscharbeiten besteht eine Sperrung in einem Teilabschnitt der B173 auf Höhe der Abzweigung Tiergarten. Die Warn-App NINA informiert die Bevölkerung im Umkreis von zwei Kilometern und empfiehlt Anwohnern, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Drohne, Polizei und Rettungsdienst vor Ort

Die Lage am Brandgebiet ist weiterhin schwierig. Um die Einsatzkräfte zu unterstützen, wurden auch Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen. Oberbürgermeister Steffen Zenner hat sich am Abend über die Situation informiert und den Beteiligten für ihren Einsatz gedankt. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen, da die schwierig zugänglichen Bereiche erhebliche Herausforderungen darstellen.

Laut den Einsatzleitern sind die Löscharbeiten effektiv, jedoch ist ein längerer Einsatz notwendig, um das Feuer zu kontrollieren.







