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Yvonne Magwas (CDU)

Einkaufen im Internet: Die Suche nach dem besten Preis

Schnäppchen nahezu an jeder Ecke

ComputerDie Jagd nach dem günstigsten Angebot für ein elektronisches Gerät, die nächste Urlaubsreise oder das neue Auto liegt vielen Deutschen im Blut. Das Feilschen mit dem Händler im Ladengeschäft tritt heutzutage allerdings immer mehr in den Hintergrund, schließlich werden viele Käufe und Reservierungen mittlerweile online getätigt. Doch im eigentlich so praktischen Internet gestaltet sich die Schnäppchenjagd alles andere als einfach.

Das Problem mit dem Überangebot

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Denn im Prinzip ist das Netz die perfekte Plattform fürs Kaufen und Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen: Allein in Deutschland nutzen mehr als vier Fünftel der Bevölkerung das Internet als Informations- und Unterhaltungsmedium – und eben zum Einkaufen. Das bedeutet, dass Anbieter mittels eines Onlineauftritts Zugriff auf einen riesigen Kreis an potenziellen Kunden bekommen.

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Und die Nutzer wiederum können bequem vom PC, Tablet oder Smartphone aus auf die verfügbaren Angebote zugreifen. Das umständliche Abklappern von Geschäften in der Innenstadt entfällt und man spart Zeit und Nerven.

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Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es allerdings ein wenig anders aus, was an zwei Umständen liegt: Zum einen herrscht durch die Fülle an verfügbaren Anbietern ein Überangebot an Produkten und Dienstleistungen. Zweitens ist es den Kunden schlicht nicht möglich, alle relevanten Anbieter zu kennen, um tatsächlich alle Preise vergleichen zu können.

Vergleiche mit Vorsicht genießen

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Eigentlich handelt es sich dabei um ein Luxusproblem, für das es inzwischen sogar eine Lösung gibt: Millionen Internetnutzer benutzen heute Vergleichsportale, die die zeitraubende Suche nach Anbietern und Angeboten überflüssig machen sollen. Bei Portalen, die sich auf ganz bestimmte Dienstleistungen oder Produkte spezialisiert haben – wie zum Beispiel cruneo, einem Preisvergleichsportal für Kreuzfahrten –, funktioniert dieser Ansatz sehr gut.

In einigen Fällen vergleichen Preisvergleichswebsites aber gar nicht alle verfügbaren Angebote. Das liegt am Geschäftskonzept: Im Normalfall müssen Anbieter, die auf solchen Websites gelistet werden möchten, Geld zahlen.

Üblich sind eine Grundgebühr für die Aufnahme in das Vergleichsportal sowie ein bestimmter Prozentsatz vom Verkaufspreis für jede über das Vergleichsportal abgeschlossene Transaktion. Da die Schwergewichte der Branche hier teilweise richtig zulangen, verzichten viele namhafte Anbieter einfach auf eine Listung – auf diese Weise bleiben viele günstige Angebote dem Käufer unbekannt. Immerhin müssen seit April 2017 die Betreiber von Preisvergleichsportalen auf solche Provisionsabsprachen hinweisen.

Für die Kunden heißt dies dennoch, dass das laut Preisvergleich günstigste Angebot vielleicht gar nicht das beste ist. Es kann sich daher durchaus lohnen, selbst nach weiteren Anbietern zu suchen.

2017-10-12

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