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Blasenentzündung im Sommer

Wenn die Blase brennt: Was hilft dagegen und wie lässt sich effektiv vorbeugen?

Meer-Wasser-Bikini-Baden-SommerDie Sonne lacht, das Freibad lockt – klingt nach einem perfekten Sommer, wäre da nicht das fiese Brennen im Unterleib beim Wasserlassen. Anders als viele vermuten, kann eine Blasenentzündung nicht nur in kühleren Monaten auftreten, sondern auch im Sommer ein Dauerbegleiter vieler Frauen sein.

Ursachen gibt es nämlich viele – zum Beispiel ein zu lange getragener nasser Badeanzug, eine zu kühle Sitzgelegenheit oder sogar der frische Wind vom Ventilator. Was also tun, wenn eine Blasenentzündung die Freude am Sommer trübt? Wir haben einige Tipps zur Prävention und Behandlung im Folgenden zusammengefasst.

Statistisch gesehen erleidet weltweit jede zweite Frau mindestens einmal in ihrem Leben eine Blasenentzündung. Und jede Fünfte ist immer wieder von einer Blasenschwäche betroffen.

Dabei werden die meisten Blasenentzündungen von sogenannten E.-coli-Bakterien ausgelöst. Wenn das Immunsystem der Frau angegriffen ist, können die Bakterien ungehindert in den Blasentrakt vordringen. Dafür muss nicht zwangsläufig ein Infekt vorliegen – manchmal kann schon eine leichte Unterkühlung an einem frischen Sommerabend eine Blasenentzündung auslösen, da der Unterleib weniger stark durchblutet wird und sich die Erreger so ungehindert in der Blasenschleimhaut festsetzen können.

Präventionsmaßnahmen

Damit es gar nicht erst zu einer Blasenentzündung kommt, sollte man auch im Sommer stets auf eine warm gehaltene Beckenpartie achten, um die Durchblutung zu fördern. Auch die Wahl der Unterwäsche kann die Entstehung einer Blasenentzündung begünstigen. So können beispielsweise Stringtangas durch Reibung E.-coli-Bakterien aus dem Darm schneller in Scheidennähe bringen als beispielsweise atmungsaktive Baumwollslips. Ebenso sollte man nasse Badekleidung schnell ausziehen, um eine Unterkühlung des Unterleibs und somit das Verbreiten der Bakterien zu vermeiden.

Zu guter Letzt gilt viel trinken als bestes Präventionsmittel gegen Blasenentzündungen. Denn wer viel Wasser oder ungesüßte Getränke konsumiert, spült regelmäßig Bakterien aus dem Harntrakt aus und verhindert so, dass sich diese in der Blasenschleimhaut festsetzen.

Bei einer Infektion gilt: Ruhe bewahren und viel trinken

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Blasenentzündung kommen, gilt es ruhig zu bleiben. In vielen Fällen ist die Entzündung nämlich auch ohne Antibiotika therapierbar und binnen weniger Tage abgeheilt.

Das Wichtigste bei einer Infektion ist das Trinken. So werden die Bakterien schneller ausgespült und die Blase kann sich erholen. Auch Wärme und ein wenig Ruhe fördern den Heilungsprozess. Zudem lässt sich mit einem aktiven Lebensstil, einer angepassten Ernährung und regelmäßigen Beckenbodenübungen zumeist eine spürbare Verbesserung der Blasenfunktion erzielen.

Forscher haben darüber hinaus herausgefunden, dass auch das Schmerzmittel Ibuprofen den Heilungsprozess beschleunigen und eine erneute Infektion verhindern kann. Die Medikation sollte jedoch in jedem Fall vorab mit einem Arzt besprochen werden.

Wer unsere Tipps zur Prävention und Behandlung beherzigt, den erwartet bestimmt ein erholsamer Sommer ohne lästige Blasenentzündung. (foto:pixabay.com/free-photos)

2019-08-13



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