Plauener Zöllner stoppen geschmuggelten Porsche

35-jähriger Pole kann keine Verzollungsbelege vorweisen

Zoll-Vogtland-HZA-Erfurt-PorscheEine Sicherheitsleistung von 3.000 Euro musste ein 35-jähriger Pole an die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Plauen zahlen, weil er zuvor einen Porsche 365 mit Baujahr 1964 über die deutsch-schweizerische Grenze geschmuggelt hatte.

Bei einer Kontrolle am Mittwoch in den späten Abendstunden kontrollierten Zöllner auf dem Parkplatz Großzöbern (an der Autobahn 72 in Fahrtrichtung Chemnitz) ein in der Schweiz zugelassenes Fahrzeuggespann. Auf dem mitgeführten Fahrzeuganhänger, der von einem VW-Kleintransporter gezogen wurde, befand sich der Porsche 365. Der polnische Fahrer beabsichtigte das sichtlich reparaturbedürfte Fahrzeug nach Polen zu transportieren um es dort selbst zu restaurieren.

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Trotz des Zustandes, das Fahrzeug verfügte weder über einen Motor noch über die Innenaustattung, repräsentierte das Liebhaberstück immer noch einen Wert von etwa 10.000 Euro. Auf die Frage, wo sich denn der Motor und die Innenausstattung befinden, erklärte der Pole, dass diese Gegenstände bereits in Polen sind. Allerdings hätte er sowohl die vorher verbrachten Teile und das Fahrzeug bereits an der deutsch – schweizerischen Grenze bei einem Zollamt zur Einfuhr anmelden und verzollen müssen.

Da der 35-Jährige aber keinerlei Verzollungsbelege für das Fahrzeug und die bereits in Polen befindlichen Teile vorlegen konnte, leiteten die Beamten gegen ihn ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein und erhoben eine Sicherheit für den geschuldeten Zoll und zu erwartende Strafe in Höhe von 3.000 Euro. Nach dem er die Sicherheit bar entrichtet hatte, konnte der Pole seine Fahrt fortsetzen. (zoll/seb,foto:zoll)

2017-09-29

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