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Plauen investiert in sein kulturelles Angebot

Das kulturelle Angebot einer Stadt hat großen Einfluss darauf, ob sich Menschen im Ort niederlassen oder nicht. Junge wie ältere Menschen möchten in ihrer Freizeit etwas geboten bekommen und dafür nicht jedes Mal unzählige Kilometer bis in die nächste Stadt fahren. Leider haben viele Gemeinden mit den Kosten, die kulturelle Einrichtungen mit sich bringen, zu kämpfen und immer wieder hört man von Schließungen von Theatern oder Kinos.

Capitol-Besitzer rüstet Kinosäle auf

Auch Kinos leiden immer mehr unter der Konkurrenz, die Videotheken und vor allem das Internet für sie darstellen. Deswegen ist es heute umso wichtiger, immer auf dem neuesten Stand zu sein und auch in die Räumlichkeiten zu investieren. Nur so bleibt der Kinobesuch noch etwas Besonderes für Gäste, die bereit sind, für einen Kinofilm ihr Geld auszugeben.

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Im Plauener Capitol-Kino investieren die Besitzer Matthias Fischer und Bärbel Winter dieses Jahr einiges, um ihren Besuchern noch mehr Wohlgefühl und erweiterten Service zu bieten. Im großen Saal wurden bereits letztes Jahr neue Kinosessel eingebaut und diese sollen nun auch in den anderen Sälen nach und nach die alten Klappsitze ersetzen.

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Außerdem sollen die Kinos mit Klimaanlagen versehen werden, um den Besuch auch im Sommer angenehmer zu gestalten. Besonders in den oberen Etagen waren die Temperaturen in den heißen Monaten extrem hoch.

Auch die technischen Möglichkeiten sollen erweitert werden. Nachdem die Umrüstung auf 3D-Technik bereits abgeschlossen ist und sich bei den Plauener großer Beliebtheit erfreut, soll dieses Jahr auch der Ticketkauf erleichtert werden. Gerade junge Gäste buchen sich über mobiles Internet auf dem Smartphone auch von unterwegs ihre Kinotickets. Für diejenigen wird der Gang zur Kasse in diesem Jahr überflüssig. Mit einem speziellen Bezahlcode kann man dann mit seinen online gekauften Tickets direkt zum Einlass gehen.

Theater Plauen Zwickau ist gerettet

Der Erhalt des Theaters Plauen-Zwickau stand lange auf der Kippe, doch nun haben sich die beiden beteiligten Städte auf einen Kompromiss einigen können. Das benötigte Geld soll nun sowohl von den Städten als auch aus der Kulturraum-Finanzierung des Landes kommen. Sprecher aus Plauen und Zwickau wiesen darauf hin, dass nur mit der Unterstützung des Vogtlandkreises, des Landkreises Zwickau und des Freistaates Sachsen ein dauerhafter Erhalt garantiert werden könne.

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Auch die Bereitschaft aus der Bevölkerung, für das Theater zu kämpfen, war groß. Im Internet konnten in kurzer Zeit 40.000 Unterschriften für die Aufrechterhaltung des Vierspartentheaters gesammelt werden.

Theater-Fans können sich dieses Jahr wieder auf zahlreiche Schauspiele, Cabarets und auch Konzerte freuen. Im Januar gibt es unter anderem auch noch ein Gastspiel mit Gunter Emmerlich und dem Dresdner Swing-Quartett.

Bild: © istock/andresr

2015-01-16

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