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OB sagt weiteren Baufortgang am Komturhof zu

Nutzungskonzeption für Komturhof übergeben

Zu einem Arbeitsgespräch über die weitere Entwicklung am Komturhof trafen sich kürzlich im Plauener Rathaus Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, der Chef der Gebäude- und Anlagenverwaltung, Peter vom Hagen sowie die Vertreter des Fördervereins Komturhof Renate Wünsche, Christian Pöllmann und Wilfried Hub.

Der Oberbürgermeister informierte im Verlaufe des Gespräches darüber, dass die Stadt weiterhin die bauliche Entwicklung des Komturhofes voranbringen werde. Hierzu sei zum einen bereits ein Förderantrag für den Einbau von Fußböden gestellt. Ein weiterer Antrag auf Förderung des Einbaus von Fenstern sei derzeit in Arbeit. „Voraussetzung für jegliche Förderung ist jedoch, dass die Denkmalschutzbehörde die Baumaßnahmen unterstützt und genehmigt. Hierzu habe ich mit der obersten Denkmalschützerin des Freistaates Sachsen, Prof. Rosemarie Pohlack, die Leiterin vom Landesamt für Denkmalpflege ein vorbereitendes Gespräch geführt.

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Sie weiß um den kulturhistorischen Wert des Gebäudes und hat uns bereits beim Bau des Daches unterstützt“, so das Plauener Stadtoberhaupt. Die Kosten, sowohl für den Einbau der Fenster als auch der Fußböden, belaufen sich insgesamt auf ca. 110.000 Euro. Die notwendigen Eigenmittel für die beantragten Fördermittel sollen, wie es der Stadtrat bereits beschlossen hat, aus den Geldern der Hans-Löwel-Stiftung finanziert werden. „Dem hat der Stiftungsrat in Bamberg ebenfalls schon zugestimmt“, so der OB. „Im Haushaltplan der Stadt Plauen für 2013

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Im Auftrage des Vereins der Freunde des Komturhofes überreichte Christian Pöllmann dem Oberbürgermeister den Entwurf einer Nutzungskonzeption für das Komturhofgebäude. „Wir möchten dafür sorgen, dass dieses historische Gebäude der Öffentlichkeit stärker zugänglich gemacht und Gästen wie auch den Plauenern deutlicher ins Bewusstsein gerückt wird“, macht Christian Pöllmann den Vereinszweck deutlich. Auch der Entwurf einer Nutzungsvereinbarung sei derzeit in Arbeit und werde zeitnah bei der Gebäude- und Anlagenverwaltung eingereicht, so Christian Pöllmann. „Mit dieser Nutzungsvereinbarung können die Beziehungen zwischen Stadt und Verein in Sachen Komturhof auf eine geregelte Grundlage gestellt werden.

Den Abschluss dieser Nutzungsvereinbarung werde ich dann in den Gremien des Stadtrates zur Beschlussfassung im Herbst auf die Tagesordnung setzen“, so der OB. Abschließend informierten die Mitglieder des Vereins Fördervereins Komturhof e.V. den OB über ihr Vorhaben, sich mit einem Brief an das Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Sachsen zu wenden, in dem der Verein mit seinen Aktivitäten vorgestellt und um Unterstützung des Bauvorhabens zur Entwicklung des Komturhofes gebeten wird. (pl)

2012-08-14

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