Fahnen in Plauen auf Halbmast

Mitgefühl für Polen

Nach dem Absturz der polnischen Präsidentenmaschine am 10. April sind die Fahnen der Stadt Plauen – eine Deutschland- und eine Plauen-Fahne – auf Halbmast geflaggt. Aufgrund der speziellen Beziehungen Plauens zu Polen zeigt sich die Spitzenstadt besonders betroffen von dem Unglück und ist in Gedanken bei den polnischen Nachbarn.

Plauen und das polnische Pabianice verbindet eine enge und aktiv gelebte Städtepartnerschaft. Vertreter der Städte besuchen sich häufig, beispielsweise zum 50. Spitzenfest im Sommer 2009. Dabei nahm eine polnische Delegation am großen Umzug teil. Zum Handballturnier im November 2009 reisten Plauener nach Pabianice und bewiesen Sportsgeist und Freundschaft.

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Ralf Oberdorfer, Oberbürgermeister der Stadt Plauen, drückt mit einem Kondolenzschreiben an die polnische Partnerstadt sein Mitgefühl ob des Verlustes Präsidents Lech Kaczynski. Kaczynski war mit einer Delegation per Flugzeug auf dem Weg zu einer Gedenkfeier für die Ermordung polnischer Soldaten durch den sowjetischen Geheimdienst vor 70 Jahren im russischen Katyn. Die Maschine stürzte über der russischen Stadt Smolensk ab.

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Die Halbmastbeflaggung bleibt bis zum Ende der offiziellen Trauerfeierlichkeiten bestehen. Die Sächsische Staatskanzlei ordnet gemäß der Verwaltungsvorschrift Beflaggung ab sofort und bis zum Ende der offiziellen Trauerfeierlichkeiten Trauerbeflaggung auf Halbmast für die Dienstgebäude der Behörden und Dienststellen des Freistaates Sachsen an. Kommunen ist wie beschrieben die Beteiligung frei gestellt. (pl)

2010-04-14

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