Arbeitsmarkt Januar | Zahl der Arbeitslosen deutlich gestiegen

  Arbeitsmarkt Vogtland Im Januar stieg in Plauen und im Vogtland die Arbeitslosenzahl deutlich an. Aktuell gibt es insgesamt rund 17000 arbeitslose Frauen und Männer. Das sind über 20 Prozent mehr als noch im Dezember, teilt die Agentur für Arbeit Plauen mit.

Trotz des Anstieges liegt die Arbeitslosigkeit um mehr als 2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Vor einem Jahr wurden um diese Zeit rund 17500 Arbeitslose gezählt.

„Der Monat Januar schließt saisonal bedingt mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vogtland ab. Die Witterungsbedingungen in den letzten Wochen führten dazu, dass insbesondere Außenarbeiten nicht mehr durchgeführt werden konnten. Das spiegelt sich in zahlreichen Arbeitslosmeldungen aus dem Baubereich und den „grünen Berufen“ wider. Zudem enden zum Jahresende häufiger Kündigungsfristen und Maßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt“, kommentiert Agenturchefin Helga Lutz die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Wirtschaftskrise im Vogtland spürbar

„Erste Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung sind auch auf unserem Arbeitsmarkt zu spüren. Die Beratungsnachfragen zum Kurzarbeitergeld halten unvermindert an. Wir beraten die Firmen derzeit umfassend, wie sie ihre Fachkräfte weiter beschäftigen können. Die Anzeigen zu saisonal und wirtschaftlich bedingter Kurzarbeit nehmen weiter zu. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Firmen ihre Fachkräfte weiter beschäftigen wollen. Seit Jahresbeginn gelten neue Regelungen zur Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung. Unser gemeinsamer Arbeitgeberservice berät hierzu gerne“, so Helga Lutz.

Arbeitslosenquote steigt

Die aktuelle Arbeitslosenquote im gesamten Vogtland stieg um rund 2 Prozent auf 13 Prozent. Auf Geschäftsstellenebene stellt sich der Arbeitsmarkt im Vogtland recht unterschiedlich dar. Die niedrigste Arbeitslosenquote hat Oelsnitz mit 12 Prozent gefolgt von Klingenthal mit 13 Prozent. Auerbach und die Hauptagentur Plauen liegen bei mehr als 13 Prozent und Reichenbach bei 14 Prozent. (mr)

29.01.2009

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