Vogtland wählt „Griehgeniffte“ zum Wort des Jahres 2026
„Griehgeniffte“ gewinnt bei der Wortwahl
Das Vogtland hat mit dem Begriff „Griehgeniffte“ seinen Dialektliebling für das Jahr 2026 gewählt. Mehr als 1.200 Stimmen wurden abgegeben und die Wahl hat sich als Tradition im Vogtland etabliert.

„Griehgeniffte“ bezeichnet geriebene grüne Klöße und konnte sich gegen fünf weitere Begriffe durchsetzen. Am Sonntagabend wurde das Gewinnerwort im Rahmen des 65. Plauener Spitzenfestes bekannt gegeben. Landrat Thomas Hennig äußerte sich erfreut über das große Interesse an der Wahl und den regionalen Dialekten.
„Die Wahl zum Vogtländischen Wort des Jahres hat sich inzwischen zu einer schönen Tradition entwickelt. Jahr für Jahr zeigt sich, wie groß das Interesse an unserer Mundart und ihren besonderen Begriffen ist“, sagt Landrat Thomas Hennig.
Landrat Thomas Hennig
Das Endergebnis der Wahl zeigt, dass „Griehgeniffte“ 24,6% der Stimmen erhielt, gefolgt von „Forzkapsel“ mit 21,1%. Die Wahl hat das erklärte Ziel, die regionale Mundart lebendig zu halten und auf die sprachlichen Besonderheiten der Region aufmerksam zu machen.
Das Endergebnis der Abstimmung:
1. Griehgeniffte – 24,6%
2. Forzkapsel – 21,1%
3. biedln – 17,6%
4. oriescheln – 16,6%
5. Sprengstitz – 14,9%
6. Babuschn – 5,2%
Tradition und Sprache im Vogtland
Laut dem Vogtlandkreis hat die Resonanz der Wahl bewiesen, dass die vogtländische Sprachkultur fest im Alltag vieler Menschen verankert ist. Die Bekanntgabe des Siegerwortes war ein Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Vogtlandkreises, die in den kommenden Monaten durch verschiedene Veranstaltungen fortgesetzt werden.
Die sechs zur Wahl stehenden Begriffe spiegeln die sprachliche Vielfalt und den besonderen Wortschatz des vogtländischen Dialekts wider. Das innovative Engagement des Vogtlandkreises zeigt die Verbundenheit zu Geschichte und Tradition der Region.
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