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ratgeber

Fingierte Forderungen im Namen einer Kanzlei alarmieren Verbraucher in Sachsen

Warnung vor betrügerischen Zahlungsaufforderungen

In Meißen sorgt ein fingiertes Forderungsschreiben, das den Anschein erweckt, von einer echten Rechtsanwaltskanzlei zu stammen, für Verunsicherung. Betrüger versuchen, von Verbrauchern die Zahlung von 3.533,20 Euro für ein angebliches Gewinnspiel-Abonnement zu erzwingen.

Das Schreiben, das Herrn L. erreichte, war unauffällig, jedoch perfide gestaltet und behauptete, von der Kanzlei Kutzner & Kollegen aus Ingelheim zu stammen. Der Verbraucher bestreitet, einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Ein telefonischer Versuch, die Angelegenheit zu klären, blieb erfolglos. „Herr L. hatte die im Briefkopf angegebene Telefonnummer gewählt; dort meldete sich eine Person unter dem Namen der Kanzlei. Auf seine Bitte hin wurden Unterlagen und Nachweise zur Forderung zugesagt, jedoch nie übermittelt“, berichtet Anett Wagner, Beraterin in Meißen.

Tatsächlich handelt es sich um einen missbräuchlichen Umgang mit den Daten der Kanzlei. Die echte Kanzlei warnt bereits auf ihrer Homepage vor den gefälschten Anschreiben und hat Anzeige bei den Behörden erstattet. Laut Anett Wagner zeigt der Fall, wie sorgfältig Betrüger vorgehen, um Zahlungsdruck zu erzeugen und wie wichtig es ist, bei unerwarteten Forderungen kritisch zu bleiben.

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Czerwenka Finanz & Kollegen OHG

Die Verbraucherzentrale Sachsen bietet folgende Ratschläge: Ruhe bewahren, unbekannte Verträge hinterfragen, Absender prüfen und bei Zweifeln die Verbraucherzentrale kontaktieren.

Tipps zur Verbraucheraufklärung

Im Umgang mit Zahlungsaufforderungen ohne erkennbare Vertragsgrundlage ist besondere Vorsicht geboten, besonders bei Lotterien oder Gewinnspielen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die angegebenen Adressen und Namen im Handels-, Anwalts- oder Rechtsdienstleistungsregister zu überprüfen. Beratungstermine können online oder telefonisch vereinbart werden, um rechtlichen Rat einzuholen.

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