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Praxis einrichten oder umgestalten: Darauf sollte man achten

Wohlfühlatmosphäre mit dem richtigen Boden

Die Einrichtung von Praxisräumen muss zwei wesentliche Aufgaben erfüllen. Erstens soll sie eine angenehme Atmosphäre schaffen, in der sich das Personal, aber auch Patientinnen und Patienten wohlfühlen. Zweitens muss eine gewisse Funktionalität im Praxisalltag gegeben sein – allen voran für eine schnelle, hygienische Reinigung der Praxis. Der Bodenbelag nimmt unter beiden Aspekten eine wichtige Rolle bei der Gestaltung ein.

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Optimal eingerichtet – Blick in eine Arztpraxis. Foto: Benyamin Bohlouli/unsplash.com

Wie findet man das für sich geeignete Material an Fußboden?

Intensiv genutzte Räume wie die einer Praxis erfordern sehr strapazierfähigen Bodenbelag. Es gibt zwar äußerst belastbare Teppiche, aber die meisten Hartböden sind noch einmal belastbarer. Teppiche binden zwar viel feinen Staub, überzeugen bei hohem Besucherverkehr allerdings nicht mit passenden guten Reinigungseigenschaften. Sie verschmutzen und verschleißen dadurch eher als beispielsweise Bodenfliesen oder ein Vinylboden. Zuletzt stellt sich die Frage der Optik. Hier haben Teppiche zwar grundsätzlich einiges zu bieten, doch im Bereich der sogenannten Objektteppiche für hohe Belastungen wird die Auswahl sehr eng und das Design eher schlicht. Hartböden bieten da viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ersteinrichtung oder beim Renovieren.

Welche Arten von Hartböden gibt es?

Zum Beispiel casando zeigt dazu ein umfangreiches Sortiment an Holzböden und Fliesen sowie weiteren Hartböden. Sie eignen sich für eine Praxis genauso wie für das private Haus oder eine Wohnung. Die Auswahl reicht von klassisch über modern bis rustikal. Neben

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• Fliesen

• Kork oder

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• Laminat

stechen hier hochwertige Böden wie ein Designboden und echte Holzböden wie Parkett oder Massivholzdielen heraus. Mit ihrer Natürlichkeit, einzigartigen Maserungen und auf der Basis des nachhaltigen Rohstoffs Holz mit seiner warmen Ausstrahlung sind diese Böden immer eine Premiumwahl für die Gestaltung eines Bodens. Doch eignen sie sich auch für eine Praxis?

Mehr zu Holzböden

Parkett besitzt mit einer mindestens 2,5 Millimeter dicken Nutzfläche eine gewisse Robustheit. Massivholzdielen sind sogar noch robuster. Für die zahlreichen Personen, die Tag für Tag eine Praxis betreten, reicht die Belastbarkeit beider Holzböden trotzdem nicht aus. Neben der Frequenz passt hier auch das Schuhwerk nicht. Parkett oder Holzdielen verschleißen durch ständiges Betreten mit Straßenschuhen vorschnell. Man kann sie wieder aufarbeiten, schleifen, polieren und versiegeln, aber diese Aufarbeitung lässt sich nur ein paar Mal durchführen, bis das Holz zu viel an Substanz für eine weitere Nutzung verliert. Deswegen eignen sich Echtholzböden in Praxen höchstens für wenig genutzte Büros – oder für das private Zuhause.

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Tipps: Wie reinigt man Holzfußboden?

Natürlicher Holzfußboden ist sensibel bei der Belastung, aber dennoch sehr pflegeleicht bei der Reinigung – dazu eine kleine Checkliste:

• Wasser und Wischmop genügen: Nicht zu viel Wasser verwenden.

• Feucht, nicht nass wischen: Ein leicht feuchter Mop genügt.

• Bei Dielen beachten: Immer in Faserrichtung wischen.

• Reiniger: Nur Spezialreiniger oder eine kleine Dosis Allzweckreiniger nutzen.

Zwischendurch lassen sich Holzböden immer leicht absaugen oder von einem Saugroboter bequem automatisch säubern. Ähnlich wie auf Möbeln wird Staub auf diesen Böden schnell sichtbar. Durch eine Versiegelung erhalten Holzböden einen sehr dichten und wasserunempfindlichen Schutz. Sie hält über Jahre. Wer die natürliche Holzästhetik bevorzugt, ölt oder wachst den Boden stattdessen einmal im Jahr.

Praxistaugliche andere Bodenbeläge

Bodenbeläge werden in der DIN EN 685 bezüglich ihrer Belastbarkeit und für potenzielle Einsatzbereiche klassifiziert. Die verschiedenen Klassen drücken sich in zwei Ziffern aus. Die erste nennt den Einsatzbereich von privat über gewerblich bis industriell. Die zweite informiert über die Nutzungsintensität von mäßig über normal bis stark. Die Auswahl eines Praxisfußbodens sollte sich immer auf Bodenbeläge in den Klassen 31 bis 43 fokussieren. Die Klassen werden jeweils in der Produktbeschreibung des Belags genannt. Typische Böden mit einer hohen Belastungseignung sind hier Fliesen, Laminat oder Vinyl. Besonders Laminat und Vinyl bieten hier eine umfangreiche Farb- oder Motivauswahl und damit zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten für Praxisräume.

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Zusammengefasst: Es gibt viele Einrichtungsmöglichkeiten für den Boden einer Praxis

Mit der Wahl des Bodenbelags, seiner Farbe oder der Maserung und anderen Mustern entsteht ein wesentlicher Gestaltungsakzent in jedem Raum. Für stark beanspruchte Böden in Praxisräumen gibt es dazu eine Reihe geeigneter Bodenbeläge, die sowohl mit ihrer Belastbarkeit wie mit ihrer breiten Designauswahl überzeugen. So findet sich garantiert immer ein passender Fußbodenbelag für die Ersteinrichtung oder Umgestaltung einer Praxis.

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