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Neue Hoffnung: Plauen will Landesausstellung austragen

Stadtoberhaupt wirbt bei neuer Staatsministerin

130114 Hempelsche FabrikEs gibt neue Hoffnung, die Landesausstellung Industriekultur in Sachsen, auch in Plauen austragen zu lassen. Nach den Standort-Problemen in Zwickau will sich die Spitzenstadt jetzt wieder ins Spiel bringen. Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer wirbt in einem Schreiben an die neue Staatsministerin für Plauen als Standort.

Er gratulierte Dr. Eva-Maria Stange zunächst zu ihrer Ernennung als neue Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um noch einmal für Plauen als einen Austragungsort der 4. Sächsischen Landesausstellung Industriekultur 2018 zu werben.

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Er verwies auf die Elsteraue und die dort gelegene Hempelsche Fabrik (Bild) sowie das Weisbachsche Haus. „Dieser Ausstellungsort ist authentisch mit einer seit mehreren Jahrhunderten andauernden industriellen Entwicklung“, machte er deutlich. Besonders markant sei, dass sich die Geschichte der sächsischen Industrieentwicklung nur noch an wenigen Orten so greifbar und erlebbar darstelle wie hier. „Genau diese Authentizität mit einer langjährigen industriellen Geschichte war für die Auswahl der Standortkriterien auch immer gefordert gewesen“, so der OB.

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Zwickau hat aktuell zwar den Zuschlag zur Ausrichtung der Ausstellung erhalten, kämpft aber mit Problemen. So kann die Ausstellung nunmehr voraussichtlich erst ein Jahr später – 2019 – mit der Ausstellung beginnen und will außerdem einen Neubau anfertigen lassen, weil der Umbau des historischen Horch-Hochbaus alle Kosten sprengen würde.

Das Ministerium hatte bereits mitteilen lassen, dass es bislang die Ausführung der Ausstellung in Zwickau nicht in Frage stellen würde, aber der Stadtratsbeschluss geprüft und über weiteres Vorgehen entschieden werde.

„Die Unterstützung für eine 4. Sächsische Landesausstellung in Plauen ist weiterhin ungebrochen“, schreibt Ralf Oberdorfer. Viele Vereine, Personen und Unternehmen sowie Stadt und Landkreis der Region ziehen hierfür an einem Strang. Er verband das Schreiben mit einer Einladung vor Ort, so dass sich Dr. Eva-Maria Stange selbst ein Bild von der Elsteraue, der Hempelschen Fabrik und dem Weisbachschen Haus machen kann.

CDU Fraktion Plauen wendet sich ebenfalls an Ministerin

Mit der zeitlichen Verschiebung um ein Jahr und der nun geplanten Neuerrichtung eines Gebäudes für die Schau in Zwickau entspricht die Konzeption nun in keiner Weise mehr den ursprünglichen Ausschreibungskriterien, meint die Plauener CDU Fraktion.

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„Auch das Argument einer Fokussierung auf den Fahrzeugbau kann nicht als Erklärung für ein Festhalten an der bisherigen Denk- und Verfahrensweise herhalten. Wir möchten darum einfordern, dass die Ausschreibung für diese Ausstellung im Jahr 2018 neu und zeitnah aufgerufen und überdacht wird. Wenn Landesausstellungen ein Markenzeichen des Freistaates Sachsen sind, so gehören dazu auch verlässliche Ausschreibungskriterien und Bewerbungsverfahren“, sagt Fraktionsvorsitzender Steffen Zenner. (mar/plauen/cdu)

2014-12-01

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