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Mehrere Brandstiftungen in Plauener Asylunterkunft

Unbekannte zündeln seit März regelmäßig in der Einrichtung für Asylsuchende

Update:
Bürgermeisterin Kerstin Wolf lädt zu Gespräch ein

Die sich in den vergangenen Wochen häufenden Brände im Asylbewerberheim in der Kasernenstraße beunruhigen auch Plauens Bau- und Sicherheitsbürgermeisterin Kerstin Wolf. Aus diesem Grund hat sie für diese Woche Vertreter von Polizei, Landratsamt, Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr sowie Mitarbeiter aus dem Bereich Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung zu einem Treffen eingeladen. „Ich möchte, dass wir uns über das künftige Miteinander in dieser Angelegenheit verständigen. Zum einen geht es um die zahlreichen Einsätze, zu denen Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr in den vergangenen Wochen gerufen wurden, aber es geht mir auch um die Sicherheit der Anwohner. Diese haben sich in ihrer Verunsicherung an mich gewandt, das können und wollen wir nicht ignorieren. Mein Ziel ist, dass wir uns verständigen, was wir tun können, um derartigen Vorfällen künftig vorzubeugen.“

Gegen 22.35 Uhr löste am Ostersonntag die Brandmeldeanlage der Asylunterkunft an der Kasernenstraße in Plauen aus. Der jüngste Einsatz der Kameraden der Plauener Berufsfeuerwehr sowie den alarmierten Polizeibeamten ist einer von insgesamt fünf Einsätzen über die Osterfeiertage.

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Die Unterkunft für Asylbewerber im Plauener Ortsteil Neundorf. Immer wieder gibt es Brandstiftungen in den Zimmern der Asylherberge an der Kasernenstraße. Foto: Sebastian Höfer

Dabei stand nicht zum ersten Mal eine Matratze in Flammen. Die unbekannten Täter steckten diese in Brand während sich die Zimmerbewohner nicht im Gebäude aufhielten. Den sich ausbreitenden Brandgeruch nahm ein Angestellter des Sicherheitsdienstes war und konnte schnell das Feuer löschen. Wie bei den vorangegangenen Brandstiftungen hat auch hier die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

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Bereits am frühen Morgen des Karfreitag löste die Brandmeldeanlage in dem Gebäude für Asylsuchende aus. Die alarmierte Polizei samt Feuerwehr waren schnell vor Ort. Auch hier konnte ein Mitarbeiter des ansässigen Sicherheitsdienstes die angezündete Matratze schnell löschen. Nur zirka drei Stunden später gegen sechs Uhr ging erneut ein Alarm von der Meldeeinheit aus. Direkt neben dem Zimmer des ersten Brandes am Morgen, hatte ein unbekannter Brandstifter wieder eine Matratze in Brand gesetzt. Mit Hilfe eines Eimers voll Wasser konnte auch dieses Feuer schnell vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Hierzu hat die Kriminalpolizei ebenfalls die Ermittlung zu schwerer Brandstiftung aufgenommen.

Zuvor rückten am Karfreitagmorgen die Kameraden von Feuerwehr und Polizei zum Asylbewerberheim an der Kasernenstraße aus. Ein Unbekannter hatte eine Matratze in einem  unbewohnten Zimmer angezündet. Die Meldeanlage löste aus. Der Bedienstete des Sicherheitsdienstes löschte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr ab. Drei Stunden später kamen Polizei und Feuerwehr erneut zum Einsatz. Wieder lief der Brandmelder ein. In einem benachbarten Zimmer wurde durch einen Unbekannten eine weitere Matratze angezündet. Auch in diesem Fall wurde der Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Eimer Wasser abgelöscht. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Der Sachschaden blieb gering. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. 

Am Ostersamstag mussten die Kameraden der Plauener Feuerwehr wiederum zweimal zu gemeldeten Bränden in die Plauener Asylunterkunft an der Kasernenstraße (Spitzenstadt.de berichtete) ausrücken. Gegen halb vier Uhr morgens hatten Unbekannte ein Bettlaken an der Zimmertür eines unbewohnten Zimmers angezündet. Durch das Feuer wurde das Türblatt in Mitleidenschaft gezogen.. 

Nach dem die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr den Einsatzort verlassen hatte, dauerte es nicht lange und erneut wurde Feueralarm durch die hauseigene Brandmeldeanlage ausgelöst. 

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Diesmal wurde ein Raum so stark durch das Feuer verrußt, dass dieser aktuell nicht bewohnt werden kann. Dies konnte auch nicht verhindert werden, obwohl der Brand durch den Alarm der Meldeanlage zügig entdeckt werden konnte. Wie bei dem Brand wenige Stunden vorher, standen auch hier Bettlaken in Flammen. Glücklicherweise wurde kein Bewohner der Asylunterkunft verletzt und auch größerer Sachschaden konnte verhindert werden.

Immer wieder brennt es in der Neundorfer Unterkunft für Asylsuchende. Bereits Anfang März entfachte ein bislang Unbekannter eine Matratze, die vom Sicherheitsdienst gelöscht werden konnte. Weiter gab es fünf weitere Brandstiftungen in dem Monat. In den Fällen konnte bis dato ein Brandstifter noch nicht ermittelt werden. Öffentliche Bekanntmachungen von seitens der Behörden zur Eindämmung der sich häufenden Brandstiftungen – infolge einer eventuellen Unzufriedenheit einzelner Bewohner – gibt es derweil nicht. Der Aufmerksamkeit des beauftragten Sicherheitsdienstes sowie der Plauener Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es bis zum heutigen Tage zu keinem Großbrand gekommen ist. 

Am Ostersamstag mussten die Kameraden der Plauener Feuerwehr wiederum zweimal zu gemeldeten Bränden in die Plauener Asylunterkunft an der Kasernenstraße ausrücken. Gegen halb vier Uhr morgens hatten Unbekannte ein Bettlaken an der Zimmertür eines unbewohnten Zimmers angezündet. Durch das Feuer wurde das Türblatt in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr den Einsatzort verlassen hatte, dauerte es nicht lange und erneut wurde Feueralarm durch die hauseigene Brandmeldeanlage ausgelöst. 

Diesmal wurde ein Raum so stark durch das Feuer verrußt, dass dieser aktuell nicht bewohnt werden kann. Dies konnte auch nicht verhindert werden, obwohl der Brand durch den Alarm der Meldeanlage zügig entdeckt werden konnte. Wie bei dem Brand wenige Stunden vorher, standen auch hier Bettlaken in Flammen. Glücklicherweise wurde kein Bewohner der Asylunterkunft verletzt und auch größerer Sachschaden konnte verhindert werden.

Immer wieder brennt es in der Neundorfer Unterkunft für Asylsuchende. Bereits Anfang März entfachte ein bislang Unbekannter eine Matratze, die ebenfalls vom Sicherheitsdienst gelöscht werden konnte. Dazu gab es fünf weitere Brandstiftungen in dem Monat. In allen Fällen konnte bis dato kein Brandstifter ermittelt werden. Öffentliche Bekanntmachungen von seitens der Behörden zur Eindämmung der sich häufenden Brandstiftungen – infolge einer eventuellen Unzufriedenheit einzelner Bewohner – gibt es derweil nicht. Der Aufmerksamkeit des beauftragten Sicherheitsdienstes sowie der Plauener Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es bis zum heutigen Tage zu keinem Großbrand gekommen ist. 

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