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Yvonne Magwas (CDU)

Richtig Parfümerien – aber wie?

Parfum-FlaconsSchon im alten Ägypten wurden duftende Substanzen als Art Parfüm verwendet. Und die Faszination Parfüm hält selbst nach Jahrtausenden noch an: Auch aus den Badezimmern der Deutschen sind Parfümflakons kaum mehr wegzudenken. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Eine Umfrage von TNS Infratest aus dem Jahr 2015 ergab, dass 62 Prozent der Befragten Parfüm benutzen, weil sie den Duft gerne riechen. Weiterhin assoziieren 57 Prozent Parfüm mit Gepflegtheit – lediglich 11 Prozent möchten durch den Duft auffallen. So oder so: Die wenigstens verzichten darauf, Parfüm vorm Verlassen des Hauses aufzulegen. Und mit ein paar Tricks kann man den ganzen Tag über nach seinem Lieblingsparfüm duften.

Die geeignete Stelle auswählen

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Wer kennt das nicht? Wenn man in der Parfümerie einen Duft ausprobieren möchte, dann greift man zum Flakon, sprüht sich etwas von der kostbaren Essenz auf die Handgelenke und reibt diese im Anschluss aneinander. So haben es schließlich Mutter und Großmutter vorgemacht. Doch mittlerweile ist klar, dass die Reibung die Duftmoleküle zerstört.

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Dabei ist die Wahl des Handgelenks an sich richtig, denn man sollte Stellen wählen, die gut durchblutet sind. Körperpartien wie das Handgelenk, der Ellbogen oder auch das Ohrläppchen sind durch die Durchblutung besonders warm – und bei Wärme können sich die Duftstoffe im Parfüm besser entfalten.

Noch besser ist jedoch der Bauchnabel, damit sich der Duft eines Parfüms nicht so schnell verflüchtigt. Zum einen entwickelt der Körper dort besonders viel Wärme, und zum anderen bedeckt meist Kleidung diese Stelle, sodass die Duftstoffe nicht gleich wieder entweichen können.

Den richtigen Zeitpunkt bestimmen

Die beste Zeit, um Parfüm aufzutragen, ist nach der Dusche: Durch das warme Wasser sind die Poren der Haut geöffnet und nehmen das Parfüm besser auf. Dadurch verfliegt sein Duft nicht so schnell. Zudem sollte man die Haut mit Körperlotion einreiben, damit diese nicht trocken ist und das Parfüm länger hält. Doch Vorsicht: Lotionen sind oft selbst bereits parfümiert und können mit den Duftstoffen aus dem Parfüm eine penetrante und unharmonische Mischung ergeben. Entweder wählt man eine geruchsneutrale Körperlotion oder besorgt sich eine, die zum Lieblingsparfüm passt.

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Verschiedene Düfte verwenden

Für jeden Anlass gibt es das passende Parfüm. Tagsüber sollte man eher zu leichten Düften greifen, die entweder eine zitrische oder eine blumig-sanfte Note haben. Die Düfte aus der Kollektion von Narciso Rodriguez beispielsweise verbinden verspielte mit eleganten Duftnoten und eignen sich deshalb gut für den Alltag. Schwere Parfüms sind hingegen durch ihren holzig-orientalischen Duft in Verbindung mit Moschus sehr auffallend und eher etwas für die späten Abendstunden.

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Wichtig: Man sollte man mit den ersten Spritzern sparsam umgehen und ein paar Minuten warten, bis sich alle Duftkomponenten entfaltet haben. Ist einem der Geruch zu schwach, kann man dann immer noch nachdosieren. Die eigene Nase gewöhnt sich außerdem sehr schnell an ein Parfüm, sodass man mitunter einfach mal für ein paar Wochen ein anderes benutzen sollte. Nach solch einer Pause kann man dann sein Lieblingsparfüm wieder besser in allen Facetten wahrnehmen und wertschätzen.

2017-08-29

Mehr nützliche Tipps erhalten Sie in unserer Rubrik >Ratgeber<

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