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Will in Plauen Oberbürgermeister werden: Ingo Eckardt

160 Unterstützungsunterschriften noch nötig

Ingo Eckardt hat es amtlich gemacht: Der CDU-Stadtrat in Plauen wird sich als OB-Kandidat aufstellen lassen. Neben Steffen Zenner (CDU) und Silvia Queck-Hänel gibt es damit derzeit drei Anwärter auf den Posten von Ralf Obderdorfer, der nicht noch einmal antreten wird.

Ingo Eckardt will Oberbürgermeister in Plauen werden
Will in Plauen Oberbürgermeister werden: Ingo Eckardt. Foto: Andreas Ernstberger

„Zur Oberbürgermeisterwahl am 13. Juni dieses Jahres werde ich als parteiunabhängiger Kandidat antreten und mich mit meinen Ideen den Wählern meiner Heimatstadt stellen“, sagt Ingo Eckardt, der jedoch noch die nötigen 160 Unterstützungsunterschriften sammeln muss. Seit 2014 trage sich der Kauschwitzer Ortsvorsteher mit dem Gedanken, als Stadtoberhaupt in Plauen zu kandidieren.

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„Vor der letzten Wahl zum Oberbürgermeister wurde ich bereits von Akteuren aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens angesprochen, ob ich nicht kandidieren würde. Damals habe ich mich für diese Aufgabe noch nicht ausreichend vorbereitet gefühlt.“

Eckardts Wahlprogramme sieht fünf Themenkomplexe vor. Wichtigste und drängendste Themen seien aus seiner Sicht die offensive Werbung um Ansiedlung mittelständischer Industrieunternehmen, eine nachhaltige Steigerung der Bevölkerungszahl gegen den Trend in Sachsen, eine stärkere Bedeutung und Wahrnehmung der Spitzenstadt, der Ausbau zu einer sozial gerechten Stadt, eine Steigerung der Familien- und Kinderfreundlichkeit, eine transparente und gerechte Verwaltung mit großer Bürgernähe sowie eine Förderung der Liebe zu Plauen bei den hier lebenden Familien und deren Kindern.

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OB in Plauen für zwei Wahlperioden

In seinen zwanzig Punkten nennt Eckardt aber nicht nur Ziele, sondern zeigt auch erste Ideen auf, wie diese erreichbar sein können. Seine Ziele würde Eckardt gern innerhalb der kommenden 14 Jahre, also zwei Legislaturperioden, umsetzen. „Ich bin der Auffassung, dass wir einige der Ideen in Plauen in kurzer Zeit angehen können, andere Themen werden sicher schwierig und könnten länger dauern. Ich scheue mich aber eben nicht, auch mal dicke Bretter zu bohren“, so Eckardt, der ausschließt, länger als zwei Wahlperioden agieren zu wollen. Man sehe an der derzeitigen Situation in Plauen, dass sich jede Führungsperson mit der Zeit verschleiße und ein neuer Impuls notwendig werde.

Ingo Eckardt erklärte zudem, dass er im Plauener Wahlkampf sein Amt als Pressesprecher der CDU-Fraktion im Stadtrat vorerst ruhen lassen werde.

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