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Wasserballer aus Plauen bleiben auf Erfolgswelle

Erster Sieg bei Play-Downs vor ausverkauftem Haus

Vor ausverkauftem Haus stellte der Bundesligaaufsteiger vom Schwimm-Verein „Vogtland“ Plauen ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis, dass das Team von Trainer Jörg Neubauer ein fester Bestandteil im Deutschen Wasserballzirkus geworden ist. Im ersten Spiel in der Best of Three-Serie der Play-Downs, konnten sich die Plauener in einer äußerst spannenden Partie gegen den A-Gruppe- Absteiger SV Weiden mit 8:7 (2:1; 4:1; 1:1; 1:4) durchsetzten.

Die frisch gebackene „Mannschaft des Jahres 2013“ präsentierte sich von Beginn an angriffslustig und selbstbewusst. Die erste Spielminute war noch nicht ganz gespielt, da erzielte Rico Horlbeck den Führungstreffer. Der Spieler mit der Nummer acht schnürte seine Badehose auch eine Zeit lang für die Weidener, sodass er sich dank seiner Erfahrung erfolgreich durchsetzen konnte. Kurz darauf fiel der Ausgleich durch Weidens Führungsspieler Sean Ryder. Der britische Nationalspieler nimmt eine Schlüsselrolle im Spiel der Oberpfälzer ein. Den Plauenern gelang es, das Spiel in der ersten Hälfte zu kontrollieren. Coach Neubauer verrät: „Wir spielten von Anfang an extrem stark und ließen vor allem in der Verteidigung wenig Fehler zu. Die erkämpften Chancen nutzten wir in der Offensive konsequent und erarbeiteten uns einen wichtigen Vorsprung.“

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Aufgrund der Plauener Dominanz ging es im Wasser zunehmend härter zu. Dementsprechend griffen auch die Unparteiischen durch und verwiesen kurz vor der Halbzeitpause die beiden Führungsspieler Rico Horlbeck und Sean Ryder nach einem überharten Zweikampf des Wassers. Beim unerwartet deutlichen Stand von 6:2 wechselten die Teams die Seiten. Nach dem dritten Anschwimmen erhöhte Plauens Peter Kartezsi zum 7:2. Bis dahin schien der Plauener Sieg im ersten Play-Down-Spiel ungefährdet. Doch die Gastgeber konnten das hohe Tempo der ersten Spielabschnitte nicht halten.

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Neubauer beschreibt: „In der Schlussphase zeigten sich wieder alte Verhaltensmuster. Die Mannschaft spielte zunehmend unkonzentriert und war weder in der Verteidigung noch im Angriff so konsequent wie zu Beginn. Es war kaum noch Bewegung zu erkennen und wir haben die Bälle teilweise zu einfach hergegeben.“ Plauens Youngster Maik Bielefeld sorgte mit dem 8:4 für den letzten Impuls der Gastgeber. Mannschaftskapitän und Doppeltorschütze Stephan Roßner: „Am Ende war es reine Nervensache. Wir haben versucht den Vorsprung bestmöglich zu verwalten, dabei aber zu viele Aktionen der Weidener zugelassen.“ Die Gäste nutzten die Unkonzentriertheiten der Vogtländer geschickt und erzielten in der letzten Spielminute den 8:7 Anschlusstreffer. 30Sekunden vor dem Abpfiff bekamen der SV Weiden sogar noch eine Überzahlsituation zugesprochen. Diese konnten sie aber nicht nutzen, sodass der SVV Plauen das erste Spiel der Best of Three Serie für sich entscheiden konnte.

„Am Ende hat es glücklicherweise gereicht.“ – so der Kapitän weiter. „Wenn man einen Blick auf die Torschützenliste wirft stehen da sieben Plauener Namen, was zeigt, dass wir nur als Team erfolgreich sind und auch dieser Sieg eine geschlossene Mannschaftsleistung ist. Großer Dank geht natürlich auch wieder an die vielen Wasserballfans die in die Schwimmhalle gekommen sind um uns zu unterstützen.“ Den größten Anteil am Plauener Sieg hatte wieder einmal Spielmacher Alexander Fritzsch. Er bekam zu wiederholten Mal den Titel „Man of the Match“ verliehen und überzeugte durch sehenswerte Angriffe und clevere Deffensivaktionen. Fritzsch: „Wir konnten das taktische Konzept des Trainers zu Beginn sehr gut umsetzten. In der zweiten Hälfte haben wir uns jedoch zu sehr auf unserer Führung zu sehr ausgeruht.“ so der 26-jährige.

Bereits am nächsten Samstag hat der SVV Plauen die Möglichkeit den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Um 18:00 Uhr wird das zweite Spiel der Best-of-Three Serie in Weiden angepfiffen. Sollten die Gastgeber den Ausgleich schaffen, würde am Sonntag ein Entscheidungsmatch stattfinden, das ebenfalls in Weiden gespielt wird. (few)

2014-04-07

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