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Die Plauener Tanznacht

Skurdone stellt in Galerie Forum K aus

Vernissage „Void“ am Samstag

In der nächsten Ausstellung in der Plauener Galerie Forum K spielt Schwarz eine zentrale Rolle. Auf einer einst mit Graffiti als erste Koordinate begonnenen Reise sammelt Künstler Skurdone Fragmente, Proben und Ergebnisse ästhetischer Erfahrungen. Stets die Grenzen dieser Sphären, als Beginn einer neuen Etappe deutend, löste er sich zunächst vom Buchstaben und reduzierte diese auf die Fläche, um später den Raum in Form von Objekten zu erschließen.

Wer ist dieser Künstler? Er nennt sich Skurdone und möchte ansonsten nichts Privates von sich preisgeben. Foto: Galerie Forum K
Wer ist dieser Künstler? Er nennt sich Skurdone und möchte ansonsten nichts Privates von sich preisgeben. Foto: Galerie Forum K

Die genaue Verortung der einzelnen Werke sowie deren Entstehungsprozesse bleiben bewusst rätselhaft. Dies unterstützt das in seiner Arbeit eine zentrale Rolle spielende Schwarz, welches das Stadium der Arbeiten fixiert und den Fokus auf die formale Ästhetik der Werke verstärkt.

Beim Betrachten seiner Arbeiten im Detail wird deutlich, dass diese häufig aus alltäglichen Materialien bestehen. Skurdone erschafft eine alternative Natur dieser Werkstoffe, indem er sie zugleich mit größtem Feingefühl sowie mit schonungslosen gestalterischen Transformationsprozessen neu arrangiert.

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Vernissage „Void“: Samstag, 24.09. | Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr 
Musik: DJ Tolchok, Finissage „Void“: Samstag, 15.10. | 19:30 Uhr, Musik: DJ Mörser

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Die Plauener Tanznacht

Stets mit dem Wissen über die Grundlagen der Gestaltung ausgestattet, erreicht er immer wieder neue Sphären. Die dabei extrahierten zeitlosen Fragmente stehen in ständiger Wechselwirkung zum bereits Entdeckten und werden so zum Sinnbild für die Komplexität und Vielfalt von Realität.

„Void“ ist der Container, in dem all diese Objekte verortet, aufbewahrt, erlebbar gemacht werden und wo sich Zeit in Raum verwandelt.

1999 entdeckte Skurdone Graffiti

Skurdone ist ein deutscher Künstler. 1999 entdeckte er Graffiti, was lange Zeit sein Schaffen prägte. Als Autodidakt war er in der Malerei vertreten, von Realismus bis hin zu abstrakten Gemälden. Seine Leidenschaft wurde stark beeinträchtigt durch den Tod seiner Großmutter. Nach diesem Ereignis entstanden fortan zu größten Teilen nur noch großformatige Flächen und letztendlich Skulpturen.

Skurdone beschäftigt sich in seinen momentanen Arbeiten hauptsächlich mit natürlichen Prozessen wie Verfall, Befall, der Ästhetik der Natur, Ablagerungen sowie der Vielfalt von Realität. Nicht zuletzt deswegen und auch, um neben der Abkehr von der Person und der gebotenen Konzentration aufs Geschaffene zugleich Distanz zur eigenen Arbeit zu gewähren, tritt der Künstler ausschließlich unter dem selbst gewählten und bedeutungsfreien Pseudonym Skurdone in der Öffentlichkeit auf.

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