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Ringen | Vogtländer verpassen Sieg in Luckenwalde nur knapp

Die Regionalligaringer der WKG Pausa/Plauen haben am Samstagabend in Luckenwalde eine Sensation verpasst, die Schützlinge von WKG-Trainer Jörg Hocke unterlagen beim Tabellenführer nur knapp mit 16:20.

Das hätte es sein können, so nah dran am Sieg gegen Luckenwalde II und dann doch noch verloren. Die Enttäuschung stand den WKG-Ringern im Gesicht geschrieben. „Das war unsere Chance, die bekommen wir wohl so schnell nicht wieder“, haderte Hocke einmal mehr mit der Kampfesweise des Bulgaren Gyokhan Mustafov, der in Runde drei gegen den 38-jährigen Andreas Zabel mit einer Einsteigertechnik gar noch eine Schulterniederlage hinnehmen musste.

Zunächst waren es Mike Elschner (55 kg/k) und Steven Schmidt (120 kg/f) die für je vier Zähler sorgten. Das sich die WKG-Verantwortlichen Siegchancen ausrechneten, zeigte dass Mike Elschner mehrere Kilo ins leichtere Limit abtrainierte. Das lohnte sich, der Plauener schoss seinen Gegner Arsen Esse sprichwörtlich von der Matte. Elschner siegte in drei Runden mit 6:0, 6:0 und 7:0, sammelte so 19:0 Punkte ein und sorgte für die ersten vier Mannschaftszähler auf dem WKG-Konto. Das schwerste Limit ließ Luckenwalde unbesetzt, da Robert Glor in der 1. Mannschaft des LSC um Erstligapunkte kämpfte.

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Steven Schmidt bekam die Punkte somit bereits an der Waage zugesprochen. Wie schon im Hinkampf, so unterlag Silvio Hoffmann (60 kg/f) auch diesmal gegen den stark aufringenden Felix Schulze nach 1:3 Runden. Hoffmann kämpfte mit vollem Einsatz um jeden Punkt und entschied so die 2. Runde mit 3:1 für sich. Doch die beiden Einserwertungen in den Folgerunden konnte der Routinier nicht abwehren, so das sich der junge LSC-Ringer nach 3:1-Runden durchsetzte. Torsten Obstfelder (96 kg/k) mühte sich redlich, doch konnte der WKG-Routinier eine 0:3-Rundenniederlage gegen Moritz Müller nicht verhindern. Vor allem im Bodenkampf erwies sich Müller, der im Leistungszentrum Frankfurt/O. trainiert, als der Bessere. Es dauerte etwas, bis Francis Weinhold (66 kg/k) so richtig in Schwung kam, die erste Runde gewann der Leitlitzer mit 5:5, auf Grund der zuletzt vergebenen Punktwertung.

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Doch dann drehte Weinhold auf und riss gegen Toni Stärk noch einen technischen Überlegenheitssieg (5:5, 4:1, 7:0) aus dem Feuer. Eine beachtliche 13:6-Führung wieß das Konto der WKG Pausa/Plauen nach 5 von 10 Kämpfen auf, doch Trainer Jörg Hocke wusste, dass im Limit bis 66 kg/f kein Kämpfer aufgeten werden konnte und vier Zähler kampflos an Luckenwaklde gingen.

Nach dem Wiederanpfiff die Enttäuschung schlechthin, Gyokhan Mustafov (84 kg/f) stand in diesem Mittelgewichtskampf dem Routinier Andreas Zabel gegenüber. Da von Mustafov kein Druck ausging, nahm Zabel das Heft des Geschehens in die eigenen Hände und diesen Angriffen hatte der 18-jährige Bulgare nichts entgegen zu setzen. Mit 0:2-Runden lag Mustafov zurück, hätte nun angreifen müssen, doch er wartete. So griff Zabel erneut zu und drückte den verdutzten Bulgaren nach einem Beinangriff mit einem Einsteiger auf beide Schultern.

Als auch Denny Schulz (84 kg/k), der im griechisch-römischen Stil aushalf, gegen Marcus Bankert mit 1:3 Runden unterlag, war der große Vorsprung dahin. Nur die ersten Runde konnte Schulze für sich entscheiden, ab dem zweiten Durchgang dominierte der LSC-Neuzugang aus Frankfurt/O. 17:13 führten die Gastgeber vor den letzten beiden Kämpfen und Alexander Georgi (74 kg/k) schaffte es mit einem Drei-Runden-Sieg, gegen den jungen David Ignatius, sein Team auf 17:16 heran zu bringen. So musste der letzte Kampf zwischen Martin Waldeck (74 kg/f) und Lennard Wickel über Sieg und Niederlage entscheiden. Der Luckenwalder, der 2008 bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Zöblitz Bronze erkämpfte, wehrte alle Angriffe des WKG-Neuzugangs ab, konterte Waldeck Punkt um Punkt aus und trug einen 3:0-Rundensieg (3:0, 1:0, 3:1) zum 20:16-Endstand davon.

„Wir waren heute einem Sieg sehr nahe, schade, dass es am Ende nicht gereicht hat“, ärgerte sich WKG-Trainer Jörg Hocke, der jedoch dem tapfer kämpfenden Martin Waldeck keine Schuld an der Niederlage gab. Das unbesetzte 66 kg-Limit, aber auch die schwache Vorstellung von Gyokhan Mustafov waren aus Sicht des Trainers eher dafür verantwortlich, dass in Luckenwalde die Sensation aus blieb. (jr)

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08.12.2008

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