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Plamag Plauen steht am Abgrund

Politik soll für Standort kämpfen

In der nächsten Sitzung des Gläubigerausschusses zur Insolvenz der manroland AG soll über eine Stilllegung oder Weiterführung der Produktion in der Plamag Plauen entschieden werden.

Der kurzfristige Absprung eines weiteren Investors, die Reduzierung der Arbeiten für Augsburg und mögliche Personalabwanderungen haben eine äußerst explosive Situation in Plauen herbeigeführt, teilt die IG Metall Zwickau.

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Auf einer Versammlung wurde durch die Belegschaft in Plauen eindringlich die Forderung aufgemacht, alle Aktivitäten und Anstrengungen der Insolvenzverwaltung darauf auszurichten, Arbeitsplätze in Plauen zu erhalten.

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Das bedeutet für den lnsolvenzverwalter einerseits, die Suche nach einem Investor für den Fertigungsbereich zu intensivieren. Das heißt aber auch, nicht nach nur einem Monat Investorensuche unter geänderten Rahmenbedingungen schon eine Entscheidung über die Schließung der Plamag herbeizuführen.

Auf der anderen Seite aber bedeutet es aber auch, auf die Einhaltung von Lieferverträgen mit Augsburg zu bestehen, um eine Weiterführung der Geschäftstätigkeit in Plauen sicherzustellen.

Stefan Kademann von der IG Metall Zwickau und der Betriebsratsvorsitzende Udo Meier dazu: Weil die Chancen zur Rettung aus unserer Sicht nach den letzten Ereignissen eher gesunken sind, fordern wir alle Beteiligten dazu auf, auch für den einzigen Standort in Ostdeutschland der ehemaligen manroland AG zu kämpfen. Wir verlangen eine faire Chance zum Weiterbetrieb der Plamag! Von der Politik fordern wir, sich wieder verstärkt in diesen Prozess einzubringen. (igz)

2012-10-24

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