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Palliativstation nun auch in Plauen

Wenn die Medizin an ihre Grenzen stößt und eine Heilung des Patienten nicht mehr möglich ist, bedarf es einer besonderen Behandlung. Es geht um Linderung von Beschwerden und die damit verbundene Erhaltung der Lebensqualität.

 

Nach langem Ringen ist es nun dem Vogtland-Klinikum gelungen die Zulassung für eine Palliativstation zu erhalten Es ist die einzige im gesamten Vogtland. Palliative Therapien zielen nicht auf eine Heilung ab, sondern auf eine Behandlung die eine bestehende Erkrankung überdecken soll. Sie ist eine lindernde Therapieform. Um Genesende und unheilbar Kranke räumlich voneinander zu trennen und den Angehörigen der Schwerstkranken die Möglichkeit zu bieten sich langzeitlich beim Patienten aufzuhalten, ist eine Palliativstation von besonderer Bedeutung für das Klinikum. Die Patienten werden darüber hinaus psychologisch betreut und durch Sozialarbeiter auf ihre Entlassung vorbereitet. Die Dauer der Therapie beträgt erfahrungsgemäß ca. zwei Wochen, in denen auch Vorbereitungen für die Zeit nach der Entlassung getroffen werden. Die weitere Betreuung kann zu Hause erfolgen oder aber in einem Pflegeheim. Über zehn Betten verfügt die Palliativstation des Vogtland- Klinikums derzeit. Untergebracht ist sie im Gebäude an der Reichenbacher Straße. (ce)

 

25.02.2009

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