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Yvonne Magwas (CDU)

Neue Marke zeigt Know-how des Vogtlandes

“Schau auf Design” nimmt Gestalt an

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Wussten Sie, dass die Stickereiunternehmen des Vogtlands mit technischer Stickerei derzeit einen neuen Markt erobern? Dass dimmbares Glas Klimaanlage und Sonnenschutz ersetzen kann? Dass es inzwischen Glühlampen auf LED-Basis gibt? Und das sind längst nicht alle aktuellen Innovationen, die ihren Ursprung in der Region Vogtland haben. Es ist an der Zeit, dies zum Thema zu machen. Es ist Zeit für die „Schau auf Design“!

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Am 22. März 2014 soll erstmals die „Schau auf Design“ im Industriepark IBS Plamag Plauen stattfinden. Sie ist ein neuer Treffpunkt der innovativen Wirtschaftsunternehmen aus der Region und zugleich eine umfangreiche Schau für die breite Öffentlichkeit. Sie zeigt das kreative und technologische Potenzial der Region und ihrer Unternehmen – und sie möchte Schnittstelle sein für Design, Entwicklung und Forschung, für Industrie und Handwerk. Höhepunkt des Wochenendes wird die Verleihung des „internationalen designpreises plauen-vogtland stickstich 014“ am Abend des 22. März sein.

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NOBELNIGHTS PLAUEN

Angelegt ist die „Schau auf Design“ als stetig wachsende, übergreifende Plattform zur Präsentation und nachhaltigen Vernetzung der regionalen Kreativwirtschaft mit zukunftsweisenden Branchentechnologien. Maßgeblich angeregt vom Deutschen Innovationszentrum für Stickerei (DIS) in Plauen und der Stadt Plauen, verfolgt das neue Event mit Blick in die Zukunft gleich mehrere ehrgeizige Ziele.

„Wir haben hier in der Region ein großes Potenzial kreativer Berufe und vielfältige Möglichkeiten wirtschaftlicher Technologien, die wir auf dieser Veranstaltung zeigen und zusammenführen wollen“, sagt Uwe Fischer, Inhaber der mit der Umsetzung des Events betrauten Agentur progressio.

Die „Schau auf Design“ ließe sich somit zunächst als Messe mit Ausstellern aus vielen verschiedenen Branchen verstehen, die wichtige Impulse für interdisziplinäre Zusammenarbeit geben soll. „Es geht hierbei vor allem darum, die Entwicklung innovativer Produkte zu fördern und diesen Anspruch als wesentliches Merkmal des Standorts Plauen/Vogtland auch einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen und in deren Bewusstsein zu verankern.“

Die verhältnismäßig kurzfristig angesetzte Premiere gilt als Auftakt. „Wir beginnen zunächst regional und in einer überschaubaren Dimension, die aber das Potenzial des weiteren Wachstums sichtbar machen soll – und auch wird. Da sind wir zuversichtlich“, erklärt Plauens Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger. „Denn auch in der Region sind noch längst nicht alle Unternehmen miteinander bekannt.“

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An die Leistungskraft der Region glaubt auch Volker Weingartner, Geschäftsführer der IBS Industriebarrieren Produktions GmbH, der das Gelände der ehemaligen traditionsreichen Plamag übernommen hat und dort für die „Schau auf Design“ das Gebäude zur Verfügung stellt: „Wir wollen der Region zeigen, dass hier wieder Maschinenbau betrieben wird. Das Vogtland hat viele interessante und starke Firmen, mit denen wir zusammenarbeiten wollen.“ Weingartner trägt sich deshalb auch mit Plänen, das Veranstaltungswochenende zugleich für einen Tag der offenen Tür im eigenen Unternehmen zu nutzen.

Bereits am Donnerstag, 20. März 2014, tritt die Jury des „internationalen designpreises plauen-vogtland stickstich 014“ zusammen, der dann im Rahmen einer Abendveranstaltung im zweiten Obergeschoss des Eventgebäudes am Samstag, 22. März 2014 verliehen wird. Für die begleitende Design-Schau am selben Tag ist das Erdgeschoss des Event-Gebäudes vorgesehen. Am Freitag werden zudem vornehmlich für Studenten Touren zu verschiedenen Unternehmen im Vogtland organisiert. Und auch der Wissenstransfer ist in der Programmplanung berücksichtigt: verschiedene Fachvorträge richten sich vor allem an Unternehmer und Designer.

Adressaten des Events sind demnach nicht nur die eigentlichen Fachleute, auch alle interessierten Bürger wollen die Organisatoren für einen Besuch der „Schau auf Design“ begeistern. „Es ist die bislang einzige Chance, sich ein umfassendes Bild vom breiten kreativen Spektrum und der leistungsfähigen Innovationskraft regionaler Unternehmen zu verschaffen“, so Fischer. „Das hat es so noch nicht gegeben, und deshalb lässt sich das Event selbst als Innovation verstehen. Eine Innovation, die eine neue Tradition begründen kann! Und es wäre nicht das erste Mal, dass unsere Region eine solche Leistung vollbringt.“ (mar/schauaufdesign)

2014-01-10

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