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Leichenfund in Elsterberg – Mutter wieder frei – Vermutlich Totgeburt

Nach dem Fund einer Baybyleiche im vogtländischen Elsterberg ist am Dienstag die 22-Jährige Mutter aus der Haft entlassen worden. Nach Angaben der Münchener Polizei, die die Ermittlungen übernommen haben, decken sich die ersten Obduktionsergebnisse mit den Aussagen der Kindesmutter, die in der bayerischen Hauptstadt wohnt.

 

Eine mögliche Totgeburt sei demnach nicht ausgeschlossen, so ein Sprecher gegenüber Vogtlandradio. Die 22-jährige hatte das Kind im November letzten Jahres in München zur Welt gebracht. Das Baby habe danach keine Lebenszeichen von sich gegeben, sagte die junge Frau. Sie sei deshalb davon ausgegangen, dass es tot war und habe auch nach Durchtrennen der Nabelschnur keine ärztliche Hilfe in Anspruch genommen.

Den Leichnam hatte sie anschließend zu ihren Eltern nach Elsterberg gebracht. Hier ist es am Sonntagnachmittag, eingewickelt in ein Handtuch und in einem Karton liegend, von den Eltern auf den Dachboden gefunden. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, wird mitgeteilt. (mr)

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22.04.2008

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