Landesausstellung Sachsen: Alternativkonzept wird geprüft

Horch-Hochbau in Zwickau steht nicht zur Verfügung

Für die räumliche Unterbringung der 4. Sächsischen Landesausstellung wird ein Alternativkonzept geprüft. Dabei will sich auch Plauen wieder mehr in den Fokus rücken. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bittet den Regionalkonvent Chemnitz um Unterstützung bei der Suche nach einem Ort für eine Leitausstellung zur Industriekultur.

„Es ist schade, dass die Landesausstellung nicht wie geplant im Horch-Hochbau Zwickau realisiert werden kann. Mit einem Alternativkonzept soll die Ausstellung der einmaligen Industriekultur des Freistaats auch stärker in der Region Südwestsachsen verankert werden“, sagt Wissenschafts- und Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

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Mit einem möglichen Alternativkonzept soll ausdrücklich keine Vorfestlegung auf den Ort der Landesausstellung getroffen werden. Weil der ursprünglich favorisierte Horch-Hochbau in Zwickau unter anderem wegen hoher Sanierungskosten aus dem Rennen ist, hatte die Stadt Ende Dezember 2014 die Durchführung in einem Neubau angeboten. In das weitere Verfahren wird auch der Regionalkonvent als beratender Partner eingebunden. Ziel bleibt es, die Ausstellung zur Industriekultur Sachsens möglichst im Jahr 2018 durchzuführen. Hoffnung macht sich nun wieder Plauen.

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Das Alternativkonzept könnte eine Leitausstellung mit einer auf 1500 bis 1800 Quadratmeter reduzierten Fläche beinhalten. Die Ausstellung soll die Industriekultur Sachsens über alle Branchen präsentieren. Um diese Leitausstellung regional stärker zu verankern, könnte sie von bis zu sieben Begleitausstellungen an authentischen Orten der Industriekultur in Südwestsachsen flankiert werden. Diese würden vom Kunstministerium nach Beratung mit einem Fachgremium zur Vorbereitung der Landesausstellung ausgewählt.

Staatsministerin Stange erklärt: „Die 4. Sächsische Landesausstellung zum Thema Industriekultur soll Auftakt und Höhepunkt der Präsentation des reichhaltigen industriekulturellen Erbes sein. Mit ihr wird eine Route der Industriekultur quer durch Sachsen starten, die in den kommenden Jahren weiter gestaltet wird. Deshalb ist es mir wichtig, dass neben einer qualitativ anspruchsvollen zentralen Leitausstellung weitere authentische Orte der Industriekultur eingebunden werden. Die Industriekultur von gestern prägt Sachsens wirtschaftliche Entwicklung auch heute noch maßgeblich. Mit unseren Forschungseinrichtungen setzen wir die Tradition wie etwa bei der Materialentwicklung oder der Automobilbranche für die Zukunft fort.“

Für die räumliche Unterbringung der 4. Sächsischen Landesausstellung wird ein Alternativkonzept geprüft. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bittet den Regionalkonvent Chemnitz um Unterstützung bei der Suche nach einem Ort für eine Leitausstellung zur Industriekultur. „Es ist schade, dass die Landesausstellung nicht wie geplant im Horch-Hochbau Zwickau realisiert werden kann. Mit einem Alternativkonzept soll die Ausstellung der einmaligen Industriekultur des Freistaats auch stärker in der Region Südwestsachsen verankert werden“, sagt Wissenschafts- und Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Mit einem möglichen Alternativkonzept soll ausdrücklich keine Vorfestlegung auf den Ort der Landesausstellung getroffen werden. Weil der ursprünglich favorisierte Horch-Hochbau in Zwickau unter anderem wegen hoher Sanierungskosten aus dem Rennen ist, hatte die Stadt Ende Dezember 2014 die Durchführung in einem Neubau angeboten. In das weitere Verfahren wird auch der Regionalkonvent als beratender Partner eingebunden. Ziel bleibt es, die Ausstellung zur Industriekultur Sachsens möglichst im Jahr 2018 durchzuführen.

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Das Alternativkonzept könnte eine Leitausstellung mit einer auf 1500 bis 1800 Quadratmeter reduzierten Fläche beinhalten. Die Ausstellung soll die Industriekultur Sachsens über alle Branchen präsentieren. Um diese Leitausstellung regional stärker zu verankern, könnte sie von bis zu sieben Begleitausstellungen an authentischen Orten der Industriekultur in Südwestsachsen flankiert werden. Diese würden vom Kunstministerium nach Beratung mit einem Fachgremium zur Vorbereitung der Landesausstellung ausgewählt.

Staatsministerin Stange erklärt: „Die 4. Sächsische Landesausstellung zum Thema Industriekultur soll Auftakt und Höhepunkt der Präsentation des reichhaltigen industriekulturellen Erbes sein. Mit ihr wird eine Route der Industriekultur quer durch Sachsen starten, die in den kommenden Jahren weiter gestaltet wird. Deshalb ist es mir wichtig, dass neben einer qualitativ anspruchsvollen zentralen Leitausstellung weitere authentische Orte der Industriekultur eingebunden werden. Die Industriekultur von gestern prägt Sachsens wirtschaftliche Entwicklung auch heute noch maßgeblich. Mit unseren Forschungseinrichtungen setzen wir die Tradition wie etwa bei der Materialentwicklung oder der Automobilbranche für die Zukunft fort.“ (mar/sachsen)

2015-01-08

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