Kritik an Plauener Winterdienst

Der Winterdienst der Stadt Plauen steht nach dem Wintereinbruch der letzten Tage in der Kritik. In der Stadtverwaltung gehen derzeit gehäuft Beschwerden von Bürgern ein, bestätigt Stadtsprecherin Silvia Weck auf Nachfrage.

 

Um die Probleme beim Winterdienst in Plauen macht die Stadt keinen Hehl und kündigt an, auf die Kritik der Plauener zu reagieren. So wird unter anderem überlegt, ob in den nächsten Tagen größere Schneemengen aus der Innenstadt geschafft werden sollen. Auf der Melanchthonstraße können Autofahrer nur noch einseitig parken. Durch Schneehaufen ist die Fahrspur stark verengt. Schlecht geräumt sind vor allem viele Nebenstraßen – besonders im Stadtzentrum. Diese stehen in der Prioritätenliste des Winterdienstes nicht an erster Stelle.

 

„Man muss damit leben“, sagt Karl-Ludwig Prill von der Abfallentsorgung Plauen (AEP), die für den Winterdienst zuständig ist. Man müsse mit dem zur Verfügung stehenden Fuhrpark organisieren, dass das Hauptnetz frei ist. Um alle Straßen umgehend schneefrei zu bekommen, müsse das Fünffache an Technik uns Personal angeschafft werden. „Das kann keiner bezahlen“, so Prill. Vier Großfahrzeuge und drei kleinere Fahrzeuge müssen für das gesamte Stadtgebiet reichen. Im Einsatz sind 18 Mann. Gefahren wird in zwei Schichten. (mr)

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2010-12-08

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