Einsatz mit Leib und Leben

Kolumne

 

Der Großbrand in der Liebknechtstraße hat die Plauener mehr oder weniger in Atem gehalten. Es war die größte Feuerkatastrophe seit langem und mit einem Toten auch eine sehr tragische zugleich. Heldenhaft war der Einsatz der vielen Feuerwehrkräfte.

 

Die Kameraden darunter einige Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehr retteten Leben in dieser Nacht. Sie riskierten Kopf und Kragen und verhinderten dabei noch viel Schlimmeres. Viele würdigen das Engagement nicht gebührend, aber sollten das eigene Haus oder die eigene Wohnung einmal brennen, dann müssen die Wehren schnellstens anrücken.

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Eine Stadt wie Plauen muss aufgrund der Einwohnerzahl keine Berufsfeuerwehr finanzieren. Aber Situationen wie in der Liebknechtstraße zeigen einmal mehr wie wichtig Rettungskräfte für die Gesellschaft sind.

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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Übrigen sehen den getätigten Einsatz keineswegs grundsätzlich als Erfolg. Mögliche Fehler im Ablauf und auch die Qualität der Technik werden kritisch bewertet. Die Kommunikation zur Feuerwehrspitze müsste außerdem verbessert werden, damit Vorschläge in Kürze diskutiert werden können. Wie die grundsätzliche Zukunft aussehen wird, das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand sagen. Eines ist aber sicher, wir werden die Feuerwehr immer brauchen.

 

2010-04-21

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