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Doppel-Ausstellung im Rathaus Plauen

Passend zum Tag des Klimas ist ab dem 15. Mai die Doppel-Ausstellung “Klimapavillon und Passivhaus” im Foyer des Rathauses zu besichtigen. Bis zum 5. Juni können sich Interessierte zum Thema Klimawandel, Energieeinsparung und damit verbundenem Umweltschutz informieren.

 

“Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat zum Thema Klimawandel eine multimediale Präsentation – den Klimapavillon – entwickelt”, informiert Ausstellungsorganisatorin Diana Müller zum ersten Teil der Ausstellung, dem Klimapavillon. Um allen Interessierten die Thematik anschaulich nahe zu bringen, können sich die Besucher per Touchscreen Informationen über Klimawandel, Klimaschutz und Energieeinsparung abfragen und miteinander ins Gespräch kommen. “Die Themen sind nicht abstrakt dargestellt, sondern können am Beispiel der Regionen Sachsens nachvollzogen werden”, weist Müller hin. So kann man Antworten zu Fragen: “Wie wird das Klima in Sachsen künftig sein, wie entwickeln sich Temperaturen und Niederschläge?”, “Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Wälder und Landwirtschaft?” oder “Was kann jeder Einzelne tun?” erhalten. Zusätzlich kann während der Ausstellungszeit in den Klimaatlas Sachsens Einsicht genommen werden.

 

Beim zweiten Ausstellungsteil steht das Passivhaus im Mittelpunkt. Unter dem Thema “Aktiv leben – Passiv bauen – Energie sparen” informiert die Sächsische Energieagentur mit der Passivhaus-Wanderausstellung. “Diese Ausstellung besteht aus fünf Säulen zur Informationsvermittlung in Wort und Bild”, weiß Diana Müller. Die Organisatorin fügt an, dass damit Einblicke in die Thematik Passivhaus gebracht werden. Als Einstieg wird zusätzlich ein Kurzfilm gezeigt. Außerdem besteht die Präsentation aus zwei Materialtischen und einem Mit-Mach-Tisch zu Fragen und Antworten.

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“Gerade in Zeiten hoher Energiekosten und dem allgemeinen Wunsch nach Behaglichkeit sowohl im Wohnungs- als auch im Nichtwohnungsbau rückt diese Thematik immer stärker in den Focus der Öffentlichkeit”, informiert Müller zu den Hintergründen. Dabei ist das Passivhaus kein neuer Standart, sondern hat seine Volljährigkeit erreicht. Das erste Passivhaus wurde 1991 in Darmstadt errichtet. Seither wurden eine Vielzahl an neuen Projekten mit Passivhaus-Standart in unterschiedlichster Bauweise und Anlagentechnik umgesetzt. Auch im Nichtwohnungsbau hat sich die passive Bauweise etabliert. Speziell in Sachsen nimmt der Bereich Kindergartenbau einen Spitzenplatz ein. (ce/pl)

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2009-05-11

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