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Bräunig: Personalabbau bei der vogtländischen Polizei stoppen

Die Polizeipräsenz im Vogtland und in Plauen wird in den kommenden Jahren weiter zurückgehen. Der vogtländische Politiker und Klingenthaler Bundespolizist Enrico Bräunig fordert von der sächsischen Regierung eine deutliche Anhebung von Polizeianwärtern.

Der Personalabbau bei der sächsischen Polizei und die geplante Reform der Polizeireviere treffen auch das Vogtland. Für den vogtländischen SPD-Landtagsabgeordneten Enrico Bräunig war diese Entwicklung absehbar. „Das sächsische Innenministerium hat es in den letzten Jahren versäumt, die Altersabgänge bei der Polizei durch entsprechende Neueinstellungen zu kompensieren“, so der Klingenthaler Bundespolizist.

Bräunig ist innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Er setzt sich schon lange dafür ein, dass dieses Problem gelöst wird. Im Landtag forderte er die Ausbildung von 400 Polizeianwärtern noch in diesem Jahr, um das weitere „Aussterben“ bei der Polizei nach 2010 zu stoppen.

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Innenminister Dr. Albrecht Buttolo teilte auf Anfrage des Abgeordneten mit, dass 2008 sachsenweit insgesamt nur 181 Einstellungen in den Polizeidienst erfolgen. „Damit ist schon jetzt klar, dass in den kommenden 3 Jahren die Präsenz der Polizei, auch im Vogtland, weiter zurückgehen wird“, kritisiert Bräunig.

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Er hatte in diesem Zusammenhang eine Kleine Anfrage zur „Personalentwicklung bei der sächsischen Polizei“ an die Staatsregierung gerichtet.

„Im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages werde ich bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen eine deutliche Aufstockung anregen. Wer Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger des Freistaates will, muss auch die finanziellen und personellen Voraussetzungen dafür schaffen“, so Enrico Bräunig. (mr)

21.08.2008

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